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Tag-Archiv für » Klimaveränderung «

Was tun gegen 5,5 Milliarden Plastiktüten jährlich?

Donnerstag, 10. November 2016 16:01

Foto: Hans Eder

Foto: Hans Eder

„Eigentlich weiß ja jeder um die Problematik, die der überbordende Gebrauch von Plastik mit sich bringt“, meinte eine Besucherin der Ausstellung „Gemeinsam gegen Plastik“, die noch bis zum 13. November in Traunstein läuft. Aber im Alltag wird das leicht vergessen. Und es ist, wie viele Beispiele in der Ausstellung zeigen, auch nicht immer ganz leicht, Plastik zu vermeiden; aber: Es ist wichtig und es ist möglich. […]

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Heimatminister Söders Landesprogramm: Zersiedelungsgefahr steigt – Bürger können Stellung nehmen

Dienstag, 4. Oktober 2016 9:25

Neubau der Firma Brückner auf landwirtschaftlichem Grund

Acht Hektar landwirtschaftliche Fläche werden hier in Tittmoning versiegelt. Foto: gradraus

Noch bis Mitte November laufen Anhörungsverfahren und Öffentlichkeitsbeteiligung zu den geplanten Änderungen beim Landesentwicklungsprogramm Bayern (LEP). Eine gravierende Neuerung sind Ausnahmen vom sogenannten Anbindegebot. Damit soll es nach dem Willen von „Heimatminister“ Markus Söder künftig noch leichter werden, Bauprojekte auf der grünen Wiese zu realisieren. Jeder Bürger kann zu dem Vorhaben Stellung beziehen. Die geplanten Änderungen („Teilfortschreibung“) im Landesentwicklungsprogramm betreffen vier Punkte: […]

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Seminar „Bodenschatz – der Wert unserer Böden“
Warum tun wir nicht alles, um unser Fundament zu erhalten?

Freitag, 22. Juli 2016 20:52

Wertvoller Boden oder Bauerwartungsland? Foto: gradraus

Wertvoller Boden oder Bauerwartungsland? Foto: gradraus

Im Rahmen der Traunsteiner Wochen der Biodiversität fand, organisiert vom Bund Naturschutz Traunstein und der Stadt Traunstein, als Höhepunkt ein hochkarätig besetztes Seminar über Bedeutung und Vielfalt der Böden statt. Beate Rutkowski, Vorsitzende der Bund Naturschutz Kreisgruppe Traunstein, fasst die wichtigsten Aussagen zusammen. […]

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Bedrohte Salzach: Landesumweltanwalt Martin Donat informiert über Varianten der Flusssanierung

Donnerstag, 26. Mai 2016 10:29

Salzach bei Laufen. Foto: gradraus

Salzach bei Laufen. Foto: gradraus

Das Wasserwirtschaftsamt Traunstein schätzt, dass sich die Salzach in den nächsten 100 Jahren um etwa 40 Meter eintieft, wenn keine Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Um die Eintiefung zu verhindern, wurden fünf verschiedene Varianten der Flusssanierung untersucht. Zu einer Informationsveranstaltung über die Salzachsanierung zwischen Laufen und Tittmoning laden die örtlichen Grünen und der Verein „Vernunft statt Salzachbrücke e.V.“ nach Fridolfing ein. […]

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Grund zum Feiern: 30 Jahre Forum Ökologie Traunstein

Donnerstag, 17. Dezember 2015 7:03

Forum Ökologie 30 Jahr Feier

30 Jahre Forum Ökologie: Alfons Baumgartner, Christophe Levannier, Birgit Seeholzer

Im September 1985 wurde das Forum Ökologie Traunstein e.V. gegründet – aktueller Anlass für eine kleine Jubiläumsfeier. Doch die Wurzeln des Forum Ökologie reichen schon weiter zurück – bis ins Jahr 1979. Damals fühlten sich zwei junge Traunsteiner persölich betroffen von den Umweltproblemen und den energiepolitischen Fehlentwicklungen der Zeit. Willi Stettner, einer davon, ist auch heute noch Mitglied im Forum Ökologie. Die beiden nahmen sich vor, möglichst viele Menschen auf die Umweltprobleme aufmerksam zu machen und Veränderungen sowohl im Verhalten des Einzelnen als auch auf politischer Ebene zu erreichen. […]

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Schnaitsee: Fragen und Antworten zum Geothermieprojekt

Freitag, 11. Dezember 2015 11:32

Geothermieprojekt, hier: Traunreut. Foto: gradraus

Geothermieprojekt, hier: Traunreut. Foto: gradraus

Für Kontroversen sorgt das Thema Geothermie in Schnaitsee. Wie ist der aktuelle Stand des Verfahrens bei dem Geothermieprojekt? Welche Auswirkungen haben die Bohrungen am Bohrplatz Gattenham? Sind möglicherweise Trinkwasserbrunnen und Grundwasser gefährdet, welche vom Aussterben bedrohte Tiere sind betroffen und wie sieht es mit der Lärmbelästigung für die Menschen aus? Der Grünen-Landtagsabgeordnete Christian Magerl hat sich mit einer schriftlichen Anfrage an die Bayerische Staatsregierung gewandt und vom Wirtschaftsministerium Antworten erhalten. Gradraus dokumentiert alle Fragen und Antworten. […]

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Fernsehbeitrag: Wintertourismus in Zeiten des Klimawandels

Sonntag, 6. Dezember 2015 18:50

Schnee von gestern im Bayerischen Fernsehen - Bild aus der Sendung

Schnee von gestern im Bayerischen Fernsehen – Bild aus der Sendung

Hat Wintertourismus in der deutschen Alpenregion noch Zukunft? Die bisherige Klimaerwärmung im Alpenraum von 1,6 Grad seit 1961 erscheint noch nicht dramatisch, macht sich aber bereits deutlich bemerkbar mit einem Rückgang der Schneehöhen von durchschnittlich fast 60 Prozent. Schnee ist damit keine Selbstverständlichkeit mehr. Wie geht man damit um? Das Bayerische Fernsehen hat zwei Formen gegenübergestellt: klassisches Wintertourismuskonzept hier – Beispiel Reit im Winkl -, sanfter Naturtourismus dort, am Beispiel Balderschwang. […]

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Wohin entwickeln sich die Alpen?
Fragen und Antworten zur Alpenkonvention

Donnerstag, 19. November 2015 23:23

Die Alpen. Foto: Gradraus

Foto: Gradraus

Exakt 72 Minuten sind in der nächsten Plenarsitzung des Bayerischen Landtags am kommenden Dienstagnachmittag (24. November) vorgesehen für die bayerische Gretchenfrage: Wie hältst Du’s mit den Alpen? Debattiert wird über die sogenannte Interpellation (intensive Befragung eines Ministers) zum Thema Alpenkonvention und die Antworten darauf (in diesem Fall des Umweltministers). Die Alpen – von anderen wird Bayern gern mit diesem Naturraum gleichgesetzt. Sie sind zunehmend gefährdet – vor allem dadurch, dass sie im Freistaat selbst mehr und mehr als möglichst profitabler Wirtschaftsraum gesehen werden. […]

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„Unter den Gemeinden herrscht Krieg“ – Bayerisches Fernsehen macht Heimatzerstörung zum Thema: Bürgermeister, bitte fernsehen und aufwachen

Dienstag, 3. November 2015 13:12

Rainer Maria Jilg: Jetzt mal ehrlich

Rainer Maria Jilg ist ein aufrütteltender Film gelungen

Es ist Wahnsinn, es hat Methode, und die Sendung „Jetzt mal ehrlich“ im Bayerischen Fernsehen macht es endlich zum Thema. Mit aufrüttelnden Bildern: „Bayen ist ein grünes Land“, so Reporter Rainer Maria Jilg, „aber diese grüne Fläche wird immer kleiner. Jeden Tag werden 18 Hektar verbaut, das sind 25 Fußballfelder. Jeden Tag, für immer futsch. Und damit ist Bayern Spitzenreiter. Jetzt mal ehrlich: Wie kann es sein, dass wir immer weniger Menschen werden, aber immer mehr Fläche verbrauchen? Ökologisch wertvolle Flächen und Ackerböden, die unseren Kindern einmal fehlen werden. Verbauen wir uns unsere Zukunft? Verliert Bayern sein Gesicht?“ […]

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Geothermieprojekt – Möglicher Standort nordwestlich von Laufen an der B20

Mittwoch, 29. April 2015 11:25

Foto Salzburg AG

Foto Salzburg AG

Möglicher Standort für das Geothermieprojekt ist nordwestlich von Laufen an der B20. Die Salzburg AG plant die Errichtung einer Geothermie-Anlage im Rupertiwinkel zwischen der Salzach und dem Waginger See. Ziel ist es, die Geothermie zur Fernwärmeerzeugung für die Region Salzburg zu nutzen und, falls möglich, zusätzlich Ökostrom zu produzieren. Außerdem gibt es die Option, die Wärme in lokalen Wärmenetzen zu nutzen. Im Rahmen einer ausführlichen Machbarkeitsstudie wurde die Geologie im Untergrund  der Kommunen Kirchanschöring und Laufen untersucht. Nach Auswertung der geologischen Daten zeigt sich, dass nordwestlich von Laufen das größte Potential für die Realisierung des Projektes besteht. […]

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Landratskandidat Siegfried Walch und die Windkraft

Samstag, 15. März 2014 18:04

Im Chiemgau Wochenblatt erschien am 26. Februar 2014 der Bericht „Kandidaten auf dem Prüfstand“. Rainer Schenk schrieb dazu einen Leserbrief, der dort jedoch (bis jetzt) nicht abgedruckt wurde. Gradraus veröffentlicht den Text an dieser Stelle.

Nachdem der Kandidat Siegfried Walch bei der Landratskandidaten-Podiumsdiskussion (siehe den Bericht über die Veranstaltung http://gradraus.de/grdrswp/?p=11612)  auf meine Frage zum Windkraftpotential im Landkreis Traunstein nur ausweichend antwortete, möchte ich kurz auf das riesige, bisher leider noch ungenutzte Potential eingehen. Meine konkrete Frage lautete. „Wissen Sie wieviel Strom mit durchschnittlich nur einem Windrad pro Gemeinde, im Landkreis Traunstein erzeugt werden kann?“ Hier die Auflösung: Bei 35 Gemeinden sind das rund 150 Millionen umwelt- und klimafreundliche Kilowattstunden. Denn ein modernes Windrad mit etwa 135 Meter Nabenhöhe liefert Jahr für Jahr, bei unseren Windverhältnissen, etwa vier bis fünf Millionen kWh Windstrom. Diese 150 Millionen kWh entsprechen ungefähr einem Viertel des gesamten Strombedarfes unseres Landkreises. Würde man sämtliche möglichen Windkraftstandorte nutzen, so könnte sogar, rein rechnerisch der gesamte benötigte Strom mit der Kraft des Windes produziert werden. Das soll natürlich nicht angestrebt werden und will auch niemand, es soll aber das enorme Potential aufzeigen.

Ohne die dezentrale Windkraftnutzung im Binnenland, auch bei uns an Ort und Stelle, kann und wird die Energiewende nicht gelingen! Windstrom direkt bei uns erzeugt ist sicher, sauber, klimafreundlich, muss nicht weit transportiert werden und vor allem ist es die preiswerteste Stromerzeugung die es derzeit gibt. Windstrom und Solarstrom aus der Region sind das beste Mittel gegen weiter steigende Strompreise! Zusammen mit dem Bau von Windrädern muss aber auch das Verteilernetz entsprechend verstärkt sowie Speicher gebaut werden. Dies ist heute bereits möglich, ist kostengünstiger und geht schneller als riesige Stromautobahnen zu bauen und damit teuren offshore-Windstrom und/oder schmutzigen Braunkohlestrom von Nord nach Süd zu transportieren. Und das Wichtigste, Windstrom aus dem eigenen Landkreis ist klimafreundlich und erzeugt keinen radioaktiven Müll. Bewahrt also unsere Lebensgrundlagen und somit letztendlich auch unsere Heimat. Hält man sich das vor Augen, so kann man, bei einem Windrad pro Gemeinde, auch nicht von Landschaftsverschandlung sprechen.

Sollte Siegfried Walch Landrat werden, so bleibt zu hoffen, dass er seiner Aussage „ich stehe zur Windkraft“ Taten folgen lässt. Dass die Signale aus München, von der bayerischen Staatsregierung, momentan contra Windenergie sind, dürfte kein Hindernis sein. Denn wie wir alle wissen, wird sich vermutlich bereits nach der Wahl Horst Seehofer wiedermal drehen wie das Fähnchen im Wind, darauf ist Verlass. Das gewaltige Windkraftpotential im schönen Landkreis Traunstein nicht zu nutzen, kann und darf sich niemand länger leisten. Gerade auch um die Schönheit des Landkreises zu erhalten und zu bewahren. Dafür brauchen wir einen ökologisch weitblickenden und ganz besonders ökologisch handelnden Landrat.

Dr. Rainer Schenk
Angererstr. 4
83278 Traunstein

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Der Koalitionsvertrag macht’s möglich: Windkraft Ade?

Mittwoch, 4. Dezember 2013 13:51

Foto: Christian Nähring-www.mitarbeiter-blog.de_pixelio.de

Foto: Christian Nähring-www.mitarbeiter-blog.de_pixelio.de

Die Staatsregierung will den Bau großer Windräder in Bayern schnell einschränken. Das meldete die dpa am gestrigen Dienstag (3. Dezember). Die geplante Große Koalition aus CDU/CSU und SPD wolle laut Christine Haderthauer, Chefin der Bayerischen Staatskanzlei, gleich im Januar die Voraussetzungen dafür schaffen. Allerdings bedarf es dazu einer Zustimmung des Bundesrates. Anschließend soll die Umsetzung in Bayern folgen. Das Thema solle „zügig“ angegangen werden, zitiert die dpa Haderthauer nach der Kabinettssitzung am Dienstag. […]

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Was in unseren Ställen stattfindet, ist nicht mehr hinnehmbar

Mittwoch, 7. August 2013 12:05

Foto MLT

Foto MLT

Marie-Luise Thierauf aus Freilassing war die Gewinnerin der Online-Debatte zum Mitgliederentscheid über die Schwerpunkte des Bundestagswahlprogramms von Bündnis 90/Die Grünen. Aus diesem Anlass hat sie am 8. Juni 2013 in Berlin eine Rede für den Programmpunkt Die Massentierhaltung beenden – ein neues Tierschutzgesetz für artgerechte Tierhaltung” gehalten. Wir dokumentieren im Folgenden die (leicht überarbeitete) Rede, weil die Gedanken, die Marie-Luise Thierauf darin äußert, es unserer Meinung nach verdient haben, über Partei und Parteitage hinaus Beachtung und Verbreitung zu finden.

 

Liebe Freundinnen und Freunde,

ich werde circa acht Minuten reden. Warum ich das sage, darauf komme ich am Schluss noch mal zurück.

Mein Name ist Marie-Luise Thierauf, ich komme aus dem Berchtesgadener Land und engagiere mich in Sachen Tierschutz.  […]

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Der Waginger See ist überdüngt
Bayerisches Fernsehen am So.30.6.13 um 18.00 Uhr

Samstag, 29. Juni 2013 18:21

Waginger See

Waginger See

Waginger See. Erst die Gülle, dann die Algen. 16 Tonnen Phosphor fließen jedes Jahr in den Waginger See in Oberbayern. Die Folge: Algenwachstum. Das Gewässer befindet sich in einem unbefriedigenden ökologischen Zustand. Weil die EU-Wasserrahmenrichtlinie aber gute Werte bis 2015 fordert, muss sich etwas ändern am Waginger See.Das Einzugsgebiet des Waginger Sees befindet sich auf einer eiszeitlichen Grundmoräne. Weil die Böden hier undurchlässig sind, kann Regenwasser nur schlecht versickern. Rund um den See sind die Wiesen und Felder drainiert. Starker Regen schwemmt nährstoffreichen Humus samt Phosphor ab und über Drainagen und Bäche in den See.

Die Landwirtschaft soll sich den Bodenverhältnissen anpassen […]

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Die Kuh ist nicht das Klima-Problem –
auf die Form der Tierhaltung kommt es an

Freitag, 22. März 2013 8:07

Agrarwirtschaft und Verbraucher müssen sich ändern

Von links: Gertraud Gafus, Dr. Anita Idel und Dr. Lucia Jochner-Freitag. Foto: Alois Albrecht

Teisendorf.  Bei Klimaschützern hat die Kuh einen schlechten Ruf. Ein zu großer Beitrag zum Klimakiller Methangas wird ihr zugeschrieben. Dass Rinder und alle Wiederkäuer Methangas emittieren bestreitet auch Dr. Anita Idel nicht, aber sie sieht das ein wenig differenzierter. Zu einseitig sei der Blick auf das von Rindern kommende Methan, meint sie. Der Beitrag der Tiere zum Klimawandel sollte ganzheitlich betrachtet werden, statt wie in Reklamen, in denen die Kuh als so klimafeindlich wie ein 200 PS Auto, oder zumindest ein Kleinwagen dargestellt wird. Ihre These, dass das völlig an der Wahrheit vorbeigeht legte die Mitautorin des Weltagrarberichts und Autorin des Buches „Die Kuh ist kein Klimakiller“ neulich in Teisendorf dar. […]

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Zwischen Tradition und Anarchie – Salzach Biennale 2013

Mittwoch, 13. Februar 2013 14:46

AnRa eso-eco-trash

Zwischen Tradition und Anarchie: MUT + WUT + KUNST + INKLUSION. Performance: Trash Queen, Regie: ADLER A.F.

So lautet der vollständige Titel der Salzach Biennale 2013, die an diesem Wochenende in Kirchanschöring zu sehen ist.

Bayerns schrägste TrashKünstlerin ADLER A.F. bläst zum schrillen Auftritt im Rahmen der dritten Salzach Biennale in der agro-gentechnikfreien Zone Kirchanschöring.

In der Kunsthalle, Rathausplatz 6 in Kirchanschöring, wird die Salzach Biennale am Freitag, 15.02.2013 um 19 Uhr eröffnet. Die Ausstellung kann außerdem am Samstag und Sonntag, 16./17.02.2013 von 15 – 18 Uhr besucht werden.

Künstlergespräche jeweils um 16 Uhr, moderiert von Dr. Jolanda Wagner, Kunsthistorikerin aus Wien.

Hans-Jörg Birner, Bürgermeister von Kirchanschöring hat die Schirmherrschaft übernommen […]

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Der regionalen Windkraft droht das Aus! Die willkürliche Abstandsregelung (800 m) verhindert viele Windkrafträder

Freitag, 21. Dezember 2012 0:28

Das Aktionsbündnis  für Bürgerwindkrafträder im Landkreis Traunstein lud Fraktionen der Bayernpartei und der ÖDP zu einem Strategiegespräch ein.
(Traunreut) Kreisrat Hans Schupfner (BP) und Beirat im Aktionsbündnis erläuterte eingangs den Grund des Treffens: „Derzeit werden für unsere Heimat die Weichen in die Zukunft mit erneuerbaren Energien gestellt:
1. Der Landkreis Traunstein erstellt gerade ein Energie-Leitbild. Zudem ist wieder eine Zwischenbilanz angesagt zu bisher Erreichtem und weiteren Potentialen.
2. Zurzeit wird der Regionalplan für die Region 18 auch bezüglich „erneuerbare Energien“ fortgeschrieben. Dazu hat sich kürzlich der Planungsverband der betroffenen Landkreise in Trostberg getroffen und 77 […]

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Energiewende ohne Windkraft ist nicht zu schaffen
– auch bei uns

Donnerstag, 20. Dezember 2012 23:30

Wenn wir die Energiewende wirklich schaffen wollen, dann müssen wir neben einer deutlichen Energieeinsparung vor allem auch die dezentrale Erzeugung erneuerbarer Energien vorantreiben. Doch keine erneuerbare Energie ist ohne Eingriffe in Natur und Landschaft zu erhalten, es ist also darauf zu achten, dass ein größtmöglicher Nutzen bei geringstmöglichem Eingriff zu erzielen ist.

Windkraftanlagen klar im Vorteil

Hier sind große Windkraftanlagen klar im Vorteil, denn der Flächenverbrauch ist im Verhältnis minimal, die Auswirkungen auf Tierarten […]

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SÜDOSTBAYERN MANIFEST
Konzepte für eine zukünftige Mobilität am Boden

Freitag, 31. August 2012 1:39

Immer mehr Fläche wird für immer mehr Verkehr verbaut. Wie lange noch? (c) gradraus

Landkreis Traunstein. „Immer mehr Verkehr, Lärm, Stress, Abgase, Feinstäube und Verschlechterung der Luftqualität“: Das alles bringt die aktuelle Verkehrspolitik mit sich, auf Bundesebene ebenso wie in der Region – dessen sind sich die engagierten Bürger in den Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land sicher. Der Umweltschutzverband Alztal und Umgebung, das Netzwerk Bürgerallianz Grenzenlos und das Bundesnetzwerk Verkehr mit Sinn – ein Netzwerk aus 120.000 Personen – erhoffen sich mit ihrem „Südostbayern Manifest“ eine Verkehrswende anzustoßen, wie man Mobilität in der Region verbessern kann, ohne nur immer noch mehr und noch größere Straßen zu bauen. […]

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Energie-Erzeugung gehört in die Hand der Bürger

Freitag, 20. Juli 2012 9:33

Mit überwiegender Mehrheit sprechen die Deutschen sich gegen Atomkraft aus, weil bei einem Unfall (wie in Japan) viele Menschen ihr Leben, ihre Gesundheit, ihre Häuser verlieren oder nicht mehr in ihrer Heimat leben könnten. Die Aktionäre der Atomkraftwerke Eon, EnBW, RWE, Vattenfall haben Millionen verdient und könnten natürlich mit ihrem Geld in weit entfernten Ländern weiterleben. Obwohl sie für die gesamte Bevölkerung ein unbeherrschbares Risiko darstellen, brauchten die Stromkonzerne ihre Anlagen nicht ausreichend zu versichern – im Unglücksfall haftet die Gemeinschaft, so hat es das Parlament im deutschen Atomgesetze festgelegt. […]

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Hier finden Sie kommunalpolitische Nachrichten aus den Landkreis-Gemeinden, Ankündigungen, Tagesordnungspunkte, Berichte von Gemeinderatssitzungen und ähnliches …

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LK TS für Flyout