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Naturtourismus in der Ökomodellregion: Bürger sollen an Konzept mitarbeiten

Naturtourismus pur: Eine Woche lang war der Waginger See zugefroren. Foto: gradraus

Naturtourismus pur: Eine Woche lang war der Waginger See zugefroren. Foto: gradraus

Bei der Ökomodellregion Waginger See-Rupertiwinkel geht es nicht nur um landwirtschaftliche Themen, auch der Tourismus in der Region steht bei den Zielen ganz oben. So soll jetzt ein Tourismuskonzept für das Gebiet der Projektregion entstehen – mit dem Schwerpunkt auf Naturtourismus. Bürgerinnen und Bürger sollen sich bei aktiv einbringen.

In einer Auftaktveranstaltung am Mittwoch, 15. Februar, um 19 Uhr im Gasthof „Alpenblick“ in Weibhausen sind alle, die sich für diese Thematik interessieren, zum Mitreden und Mittun aufgerufen.

Denn ganz wichtig ist es den Organisatoren, dass sich Menschen aus der Region daran beteiligen. Mit dabei sein wird auch die von der Ökomodellregion beauftragte Konzepterstellerin Professorin Dr. Ulrike Pröbstl-Haider. Die Ökomodellregion hat vorrangig zum Ziel, dass mehr Bioprodukte in der Region erzeugt und vermarktet werden. Durch die Verbindungen zu Direktvermarktern und Bioprodukten aus der Region ergeben sich touristische Chancen, die sowohl für Einheimische wie auch für Gäste stärker erschlossen werden sollen, was vor allem die Leiterin der Tourist-Info, Eva Gruber, besonders heraushebt.

Um dafür passende Angebote in Richtung einer Genussregion zu entwickeln und die Ökomodellregion für den Gast erkennbar und erlebbar zu machen, wurde die „Arbeitsgruppe für Landnutzungsplanung“ (AGL) unter Federführung von Pröbstl-Haider beauftragt, ein Konzept zu erstellen. Wie die Vorgehensweise aussehen soll, dazu wird sie bei der Veranstaltung am Mittwoch, 15. Februar, referieren.

Bis Ende März soll ein praxisorientierter Leitfaden erstellt werden, der dem Gast die Ökomodellregion Waginger See-Rupertiwinkel erkennbar und erlebbar machen soll. Hier sollen vor allem die Alleinstellungsmerkmale in den Bereichen Biolandbau und regionale Produkte untersucht werden, basierend auf Angeboten im Naturtourismus. Neben touristischen Fachleuten aus den Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land sind alle interessierten Bürger aufgerufen, an den Arbeitssitzungen teilzunehmen.

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Datum: Mittwoch, 8. Februar 2017 12:29
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