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„Beton frisst Heimat“

Dortmund_um_1804Das Bild zeigt: Wie der Rupertiwinkel war auch das Ruhrgebiet einst eine weite, idyllisch wirkende Hügellandschaft. Heute kommen die Menschen aus den Städten dort nach Bayern und in den Rupertiwinkel, um die schöne Landschaft zu genießen. Doch die Flächenversiegelung hat längst auch hier in der „Ökomodellregion“ bedrohliche Ausmaße angenommen. In welchem Zustand ist unsere Heimat in 30 Jahren? „Beton frisst Heimat“ lautet der Titel einer Diskussionsveranstaltung, zu der Die Grünen drei Bürgermeister aus der Region eingeladen haben.

„Unsere Region ist ein begehrter Arbeits- und Lebensraum und alle, die hier leben und arbeiten wollen, sind willkommen. Vereine, Handwerksbetriebe, Geschäfte, Kindergärten und Schulen profitieren von der Anziehungskraft unserer Gemeinden. Doch der Glanz hat auch seine Schattenseiten: Scheinbar ohne absehbares Ende werden Siedlungs- und Gewerbegebiete ausgewiesen und bringen unwiderrufliche Veränderungen für Natur und Umwelt. Das Gesicht unserer Landschaft wird zerstört, Flächen werden versiegelt und unsere Lebensgrundlagen wie Trinkwasser, Luft und Boden immer mehr belastet. Verkehrsaufkommen und Lärm nehmen rasant zu. Kulturangebote und soziale Strukturen hingegen können mit der Entwicklung kaum Schritt halten.“

Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion sind: Hans-Jörg Birner, Bürgermeister von Kirchanschöring; Johann Schild, Bürgermeister von Fridolfing; Konrad Schupfner, Bürgermeister von Tittmoning; Ludwig Hartmann, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Bayerischen Landtag und Beate Rutkowski vom Bund Naturschutz. Die Moderation hat Dr. Michael Hüller.

Die Veranstaltung findet am Freitag, den 3. Februar 2017 im Gasthof Gruber in Pietling statt. Beginn ist um 20 Uhr.

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LK TS für Flyout