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Während die Narren feiern:
Funkmast in Waging errichtet

Funkmast in Waging Otting wurde am Faschingsdienstag errichtet

Kein Faschingsscherz: Der Funkmast in Waging wurde ausgerechnet am Faschingsdienstag errichtet

Es geschah am hellichten Tage, bei wunderbar sonnigem Wetter und einem klaren Himmel – und doch erweckt es den Eindruck einer Nacht- und Nebelaktion: Während am Faschingsdienstag das narrische Volk fröhlich und ausgelassen durch Waging zieht, lässt die Bayerische Staatsregierung in der Abgeschiedenheit des Waldes unbemerkt Tatsachen schaffen und den umstrittenen BOS-Funkmasten im Wald zwischen Waging und Otting aufstellen.

Knapp zwei Wochen ist es her, dass das Bayerische Verwaltungsgericht die Klage der Gemeinde Waging gegen die Errichtung des Digitalfunkmast in Otting abgewiesen hat. Der Gemeinderat wollte in seiner nächsten Sitzung (die am 26. Januar stattfindet) über das Urteil diskutieren, kündigte Zweiter Bürgermeister Christian Reiter nach der Urteilsverkündung in München an. Die Diskussion erübrigt sich fast, denn heute, nur zwölf Tage später, steht der ungeliebte Mast bereits an seinem Standort. Über 1500 Menschen hatten mit ihrer Unterschrift gegen seine Errichtung protestiert. Der Termin am Faschingsdienstag war, so scheint es, mit Bedacht gewählt: Die Bevölkerung feiert und ist abgelenkt. Er wurde dort errichtet, wo er von Anfang an geplant war – zwischen Waging und Otting-Plosau, im Wald Richtung Oberleiten.

 

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Datum: Dienstag, 17. Februar 2015 18:22
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