gradraus

Massive Kritik übten Entscheidungsträger am Netzwerk BÜRGERALLIANZ GRENZENLOS

Das Ausfahrverbot für Transit-LKW von der Autobahn würde die Bundes- und Landstraßen entlasten und die Mautflüchtlinge reduzieren (Bitte vergrößern!)

Scharfe Kritik von Seiten der Entscheidungsträger kam zur Bildung des Netzwerkes BÜRGERALLIANZ GRENZENLOS.>>> Aus den Reaktionen geht hervor, dass sich diese Politiker mit den Zielen>>> von BÜRGERALLIANZ GRENZENLOS  erst gar nicht auseinandergesetzt haben.

Hier hat der Bürger gute Gelegenheit  im Kommentar dazu Stellung zu beziehen:

Landeshauptmannvertreter Franz Hiesl, Oberösterreich:

21.10.10  Mein Bezirk   Oberösterreich Link>>>

Hiesl: Eine derartige Koalition beeindruckt mich überhaupt nicht. Was hat auch eine bayerische Bürgerinitiative mit den Anliegen der Mattighofner Bürger zu tun“, fragt sich Landesrat Franz Hiesl.

Landesrat Franz Hiesl: Alles ausgemachter Blödsinn
„Mir ist es egal, wie viele sich zusammentun. Wir arbeiten weiter so, als würde es keine Gegner geben, und werden mit dem Bau in zwei bis vier Jahren beginnen“
, so Landeshauptmannstellvertreter Franz Hiesl.

Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer:

3.11.10 Chiemgau online  Link>>>

Deutliche Worte richtete Ramsauer an die am Samstag gegründete „Bürgerallianz“ gegen Straßen- und Brückenbauten (wir berichteten): „Nur dagegen zu sein, ist zu wenig, um Staat zu machen!“ Wenn die 14 Initiativen ihre Einzelinteressen abglichen, ergäbe sich keine Einigkeit. „Wir sind nicht dagegen, sondern für diese Ortsumfahrung, die Traunstein entlastet und die Infrastruktur auf einen modernen Stand bringt, damit auch künftige Generationen hier in diesem gesegneten Land Arbeitsplätze und damit eine Heimat finden können.“ Deshalb seien auch die Großprojekte im weiteren Verlauf der B 304 über St. Georgen, Altenmarkt/Trostberg bis Obing so wichtig, an denen man mit Hochdruck weiterarbeite. Auch Bauamtsleiter Sebald König hatte ausdrücklich betont, dass „wir nicht an der ,Verkehrsdrehscheibe in Richtung Südosteuropa‘ bauen, sondern den Anwohnern in den Ortsdurchfahrten eine Entlastung bringen und die Standortvoraussetzungen der heimischen Region erhalten und verbessern wollen“.

Das bestätigte auch Dr.-Ing. Thomas Lindner von der Obersten Baubehörde im bayerischen Innenministerium: Beim Ausbau der A 8 werde Ende des Jahres der Planungsdialog zwischen allen Beteiligten abgeschlossen; beim Altenmarkter Aubergtunnel stecke man in den Startlöchern, die Planfeststellung stehe unmittelbar bevor, der Baubeginn sei aber noch offen; beim weiteren Verlauf der B 304 bis St. Georgen sei die Planung weit vorangeschritten; in St. Georgen selbst stehe das Planungskonzept mit tiefergelegtem Kreisverkehr; für Trostberg und Obing habe man die Planungen aufgenommen. Bei der neuen Traunbrücke habe das Bauamts-Team den Dreiklang aus Funktion, Standfestigkeit und Gestaltung hinbekommen.

Stellvertretende Landrat Sepp Konhäuser, Traunstein:

5.11.10  Inn-Salzach 24 Link>>>

Der stellvertretende Landrat Sepp Konhäuser freute sich über den 2. Bauabschnitt, hoffte aber noch auf einen Dritten, in dem die Chiemseestraße an das jetzt fertig gestellte Projekt angebunden werden solle. Dies sei nötig, um die überlastete Wegscheidbrücke zu entlasten. Massive Kritik übte er an der „Bürgerallianz grenzenlos“ und wies darauf hin, dass man im Landkreis weiter die Verkehrswege optimieren wolle. Dies finde sich auch in dem Programm „Bildung und Infrastruktur“ wieder. Er verwahrte sich gegen Kritik der Bürgerinitiativen: „Wir tun etwas für den Umweltschutz. Wir bauen unsere Region nicht zu.“ 149.000 Fahrzeuge seien im Landkreis angemeldet, 15.500 davon in der Stadt Traunstein. „Der Verkehr muss bewältigt werden“ so der stellvertretende Landrat, der die Südspange als nachhaltiges Projekt zur Entlastung des Verkehrs insbesondere für die Anlieger in Haslach bezeichnete.

Tags »

Autor:
Datum: Samstag, 6. November 2010 2:28
Trackback: Trackback-URL Themengebiet: ! Aktuell !, BÜRGERALLIANZ GRENZENLOS, Bürgerinitiativen, Verkehr

Feed zum Beitrag: RSS 2.0 Diesen Artikel kommentieren.
Pingen ist momentan nicht möglich.

Ein Kommentar

  1. 1

    – Der Verfasser ist der Redaktion bekannt –
    Die Reaktion der Politik zeigt: Die einen haben es nicht verstanden, die anderen schaufeln sich ihr eigenes Grab!

    Offliner sind sie alle, während das Internet weiter um sich greift.

    D.h.: Schönrederei und Beschwichtigungen, von Region zu Region anders dargestellt, haben in der Neuzeit ausgedient.
    Die Politik, eine maßgeschneiderte Generation von Internet- Verweigerern, macht einfach weiter, als gäbe es als Bürger- Informations- Medium nur die verlagsabhängige und somit kaufbare Presse.

    Gemeinsame Aktionen, gemeinsame Vorgehensweisen, Aufklärung statt Nebelkerzen, könnten maßgeblich an künftigen Entscheidungsprozessen zu Änderungen führen.

    Nicht heute, nicht morgen, nicht im nächsten Jahr.
    2013 wird in Bayern und Berlin gewählt, die Politik kann abgestraft werden. Wenn es gelingt, das straßenorientierte Handeln zu geißeln, als Sünde an der Zukunft der Region!

    Europa und Kommunalwahlen folgen in den Jahren darauf.
    Langsam warm laufen, für den Wahlkampf 2012, so muss die Maxime lauten. Entscheidungen und vollendete Tatsachen so lange hinauszuzögern, wie das die Politik seit jeher macht. Aufdecken der geschönten Zahlen, fingierten Gutachten, von Profiteuren und Gönnern.

    Wer sich geschickt vernetzt, aufklärt, Gegenkonzepte erläutert und der Bevölkerung näher bringt, gemeinsam wirbt, Veranstaltungen, Aktionen und Kampagnen organisiert, kann dem Standesdünkel sehr gefährlich werden!

    Wichtig ist: Präsenz. Vor Ort, in den Medien, Lesermeinungen, gemeinsames Agieren. Werbeaktionen, auf dem langen Weg, die Bevölkerung wach zu rütteln! Argumente in den Vordergrund stellen, bis die Politik -mit dem Rücken zur Wand- nur mehr populistisch agieren kann.

    Viel Glück dabei in der Hoffnung, künftig die Entscheidungen beeinflussen zu können!

Kommentar abgeben


Ihr Kommentar:

Hier finden Sie kommunalpolitische Nachrichten aus den Landkreis-Gemeinden, Ankündigungen, Tagesordnungspunkte, Berichte von Gemeinderatssitzungen und ähnliches …

weiterlesen >>>

LK TS für Flyout