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Umweltschutzverband fordert: Sperrung der B 304 für den LKW-Transitverkehr – LKW-Mautflucht verhindern

Ziel und Quellverkehr ausgenomen

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Der Umweltschutzverband Alztal und Umgebung e.V. tritt dem immer mehr zunehmenden LKW-Transitverkehr auf der Bundesstraße 304 entgegen. Die Mitglieder fordern eine Sperrung der B304 für den LKW-Transitverkehr. Gemeinsam mit interessierten Bürgermeistern, Gemeinderäten und Bürgern soll dies erreicht werden, um mit geringem Aufwand eine spürbare Entlastung der Anwohner an der gesamten Strecke zu realisieren.

Aus Sicht des Umweltschutzverbandes hätte diese Maßnahme folgende Vorteile:

schnell realisierbar,
sofort wirksam,
verbraucht keine Natur-Ressourcen (Flächenfraß),
reduziert das Verkehrsaufkommen,
kann jederzeit ohne Folgeschäden rückgängig gemacht werden,
bringt keine Neubelastung für Wohn- und Erholungsgebiete,
kostengünstig im Vergleich zu Bauprojekten wie Lärmschutzwänden, Tunnels, Umgehungsstraßen.

Nach Meinung des Umweltschutzverbandes sollte eine Selbstverständlichkeit sein, dass das Vorhaben von den Politikern ohne Wenn und Aber unterstützt wird. Im Februar haben die Initiatoren daher in einem Schreiben 215 Kommunal-, Bundes- und Kreistagsmitglieder um Unterstützung gebeten.

Angeschrieben wurden unter anderem die Vertreter der Gemeinden Traunreut, Palling, Altenmarkt, Obing, Kirchseeon und Steinhöring sowie die Bundestagsabgeordneten Barbara Kofler und Peter Ramsauer, der Landtagsabgeordnete Klaus Steiner sowie der komplette Kreistag Traunstein.

Aus den bisher eingetroffenen Antworten ergibt sich folgendes vorläufige Ergebnis: Uneingeschränkt positiv stehen die Bürgermeister aus Steinhöring und Kirchseeon sowie deren Gemeinderäte und viele Privatleute aus diesen beiden Orten dem Vorhaben gegenüber.

Die Bürgermeister aus Traunreut, Trostberg, Palling, Obing haben bisher noch nicht reagiert, ebenso nicht Herr Steiner. Altenmarkts Bürgermeister und der Altenmarkter Gemeinderat lehnen das Vorhaben ab, ebenso Herr Ramsauer und Frau Kofler.

Der Vertreter des Umweltschutzverbandes Reinhold Schopf zeigt sich von diesem Ergebnis sehr überrascht: „Dort wo angeblich der Leidensdruck am größten ist, erfahren wir quasi keine Unterstützung. Dagegen stehen Steinhöring und Kirchseeon fest auf unserer Seite!“

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Datum: Sonntag, 23. März 2014 21:45
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