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Beitrags-Archiv für die Kategory 'Windkraft'

Kein Sommereis in Inzell: Entscheidung auf Grundlage „alternativer Fakten“?

Samstag, 11. Februar 2017 9:35

Blick auf Inzell. Foto: gradraus

Blick auf Inzell. Foto: gradraus

Mitte Januar hat der Gemeinderat auf Anraten der Eishallenleitung und des Bürgermeisters entschieden, im Sommer 2017 kein Eis auf der Inzeller 400-Meter-Bahn zu bereiten. Zur Begründung hieß es, die deutsche Eisschnelllaufgemeinschaft DESG könnte Inzell künftig bei der Vergabe von Veranstaltungen und Fördergelder benachteiligen, wenn die Gemeinde sich nicht an die vertragliche Absprache zur turnusmäßigen Eisbereitung mit Berlin und Erfurt hält. Doch es stellt sich die Frage: Stimmt das wirklich? [… weiterlesen]

Thema: ! Aktuell !, Kommunalpolitik, Landkreis Traunstein, Tourismus, Windkraft | Kommentare (0) | Autor:

Landratskandidat Siegfried Walch und die Windkraft

Samstag, 15. März 2014 18:04

Im Chiemgau Wochenblatt erschien am 26. Februar 2014 der Bericht „Kandidaten auf dem Prüfstand“. Rainer Schenk schrieb dazu einen Leserbrief, der dort jedoch (bis jetzt) nicht abgedruckt wurde. Gradraus veröffentlicht den Text an dieser Stelle.

Nachdem der Kandidat Siegfried Walch bei der Landratskandidaten-Podiumsdiskussion (siehe den Bericht über die Veranstaltung http://gradraus.de/grdrswp/?p=11612)  auf meine Frage zum Windkraftpotential im Landkreis Traunstein nur ausweichend antwortete, möchte ich kurz auf das riesige, bisher leider noch ungenutzte Potential eingehen. Meine konkrete Frage lautete. „Wissen Sie wieviel Strom mit durchschnittlich nur einem Windrad pro Gemeinde, im Landkreis Traunstein erzeugt werden kann?“ Hier die Auflösung: Bei 35 Gemeinden sind das rund 150 Millionen umwelt- und klimafreundliche Kilowattstunden. Denn ein modernes Windrad mit etwa 135 Meter Nabenhöhe liefert Jahr für Jahr, bei unseren Windverhältnissen, etwa vier bis fünf Millionen kWh Windstrom. Diese 150 Millionen kWh entsprechen ungefähr einem Viertel des gesamten Strombedarfes unseres Landkreises. Würde man sämtliche möglichen Windkraftstandorte nutzen, so könnte sogar, rein rechnerisch der gesamte benötigte Strom mit der Kraft des Windes produziert werden. Das soll natürlich nicht angestrebt werden und will auch niemand, es soll aber das enorme Potential aufzeigen.

Ohne die dezentrale Windkraftnutzung im Binnenland, auch bei uns an Ort und Stelle, kann und wird die Energiewende nicht gelingen! Windstrom direkt bei uns erzeugt ist sicher, sauber, klimafreundlich, muss nicht weit transportiert werden und vor allem ist es die preiswerteste Stromerzeugung die es derzeit gibt. Windstrom und Solarstrom aus der Region sind das beste Mittel gegen weiter steigende Strompreise! Zusammen mit dem Bau von Windrädern muss aber auch das Verteilernetz entsprechend verstärkt sowie Speicher gebaut werden. Dies ist heute bereits möglich, ist kostengünstiger und geht schneller als riesige Stromautobahnen zu bauen und damit teuren offshore-Windstrom und/oder schmutzigen Braunkohlestrom von Nord nach Süd zu transportieren. Und das Wichtigste, Windstrom aus dem eigenen Landkreis ist klimafreundlich und erzeugt keinen radioaktiven Müll. Bewahrt also unsere Lebensgrundlagen und somit letztendlich auch unsere Heimat. Hält man sich das vor Augen, so kann man, bei einem Windrad pro Gemeinde, auch nicht von Landschaftsverschandlung sprechen.

Sollte Siegfried Walch Landrat werden, so bleibt zu hoffen, dass er seiner Aussage „ich stehe zur Windkraft“ Taten folgen lässt. Dass die Signale aus München, von der bayerischen Staatsregierung, momentan contra Windenergie sind, dürfte kein Hindernis sein. Denn wie wir alle wissen, wird sich vermutlich bereits nach der Wahl Horst Seehofer wiedermal drehen wie das Fähnchen im Wind, darauf ist Verlass. Das gewaltige Windkraftpotential im schönen Landkreis Traunstein nicht zu nutzen, kann und darf sich niemand länger leisten. Gerade auch um die Schönheit des Landkreises zu erhalten und zu bewahren. Dafür brauchen wir einen ökologisch weitblickenden und ganz besonders ökologisch handelnden Landrat.

Dr. Rainer Schenk
Angererstr. 4
83278 Traunstein

Thema: ! Aktuell !, Energiewende, Klima, Naturschutz, Nicht veröffentlichte Leserbriefe, Umweltbewusstsein, Windkraft | Kommentare (0) | Autor:

Traunstein: Sechs Landratskandidaten auf dem Prüfstand

Dienstag, 25. Februar 2014 20:19

Sechs Landratskandidaten in Traunstein auf dem Prüfstand

Sechs Landratskandidaten in Traunstein auf dem Prüfstand

Welche politischen Themen bewegen den Landkreis Traunstein? Welche Lösungen haben die Landratskandidaten parat? Wie hat Ihr Kandidat abgeschnitten?

Die heftigste Diskussion entbrannte um die Kreiskliniken.

Lesen Sie hier ausführlich, welche Fragen gestellt wurden und wie die sechs angetretenen Kandidaten für den Landratsposten mit den Themen umgingen. 

Am Samstagabend, den 22.2.2014, präsentierten sich die sechs Landratskandidaten für den Landkreis Traunstein in einer Podiumsdiskussion. Die Aula des Annette-Kolb-Gymnasiums  war mit 300 Zuhörern voll besetzt.

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Thema: ! Aktuell !, A 8 Rosenheim - Salzburg, Energiewende, Kommunalpolitik, Naturschutz, ÖPNV: Öffentl. Personennahverkehr, Traunstein, Windkraft | Kommentare (0) | Autor:

Der Koalitionsvertrag macht’s möglich: Windkraft Ade?

Mittwoch, 4. Dezember 2013 13:51

Foto: Christian Nähring-www.mitarbeiter-blog.de_pixelio.de

Foto: Christian Nähring-www.mitarbeiter-blog.de_pixelio.de

Die Staatsregierung will den Bau großer Windräder in Bayern schnell einschränken. Das meldete die dpa am gestrigen Dienstag (3. Dezember). Die geplante Große Koalition aus CDU/CSU und SPD wolle laut Christine Haderthauer, Chefin der Bayerischen Staatskanzlei, gleich im Januar die Voraussetzungen dafür schaffen. Allerdings bedarf es dazu einer Zustimmung des Bundesrates. Anschließend soll die Umsetzung in Bayern folgen. Das Thema solle „zügig“ angegangen werden, zitiert die dpa Haderthauer nach der Kabinettssitzung am Dienstag. [… weiterlesen]

Thema: ! Aktuell !, Bayerischer Landtag, Energiewende, Umweltbewusstsein, Windkraft | Kommentare (0) | Autor:

Leserbrief, ungekürzt

Freitag, 24. Mai 2013 9:24

Windrad Beispiel. Foto: H. Mayer

Windkraft jetzt!
Foto: H. Mayer

Der Traunsteiner Stadtrat hat sich erneut mit deutlicher Mehrheit (16:8) für die Windenergie ausgesprochen. Ein für Mensch und Natur vernünftiger Kompromiss, von ursprünglich zehn auf nun fünf Vorrangflächen für die Windkraft, wurde gefunden. Nicht die komplette CSU-Fraktion, wie fälschlicherweise berichtet, hat der Windenergie Ihre Zustimmung verweigert. Nein, mit Karl Schulz hat zumindest ein Traunsteiner CSU-Stadtrat, nicht nur im Sinne der bayerischen Staatsregierung, sondern aus der festen Überzeugung, dass es eines breiten Energiemixes bedarf, für die so dringend notwendige Windkraftnutzung vor Ort gestimmt. [… weiterlesen]

Thema: ! Aktuell !, Energiewende, Windkraft | Kommentare (1) | Autor:

„Bürgerenergie Traunsteiner Land e.G.“gegründet
Landkreisbürger wollen mit Genossenschaft
Energiewende aktiv zum Erfolg bringen

Freitag, 8. März 2013 20:19

OLYMPUS DIGITAL CAMERASchon seit einigen Jahren spielen sie mit dem Gedanken, und jetzt, fast pünktlich zum zweiten Jahrestag der Katastrophe von Fukushima, war es so weit: Eine Gruppe von knapp 20 Bürgerinnen und Bürgern aus dem ganzen Landkreis Traunstein gründete in Siegsdorf die Genossenschaft „Bürgerenergie Traunsteiner Land e.G.“. [… weiterlesen]

Thema: ! Aktuell !, Bürgerinitiativen, Energiewende, Klima, Windkraft | Kommentare (0) | Autor:

Diskussion um Zukunft der Windenergie in Südostoberbayern

Freitag, 21. Dezember 2012 13:15

Blick von Traunstein auf Palling Baumham

Die Frage, wo in Südostoberbayern zukünftig große Windkraftanlagen ermöglicht oder ausgeschlossen sein sollen, ist umstritten. Die Vorgaben des regionalen Planungsverbandes werden derzeit heiß diskutiert (siehe dazu die Artikel in Gradraus: http://gradraus.de/grdrswp/?p=9176 und http://gradraus.de/grdrswp/?p=9163) Zum Hintergrund der Diskussion einige Informationen.

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Thema: ! Aktuell !, Energiewende, Klima, Windkraft | Kommentare (0) | Autor:

Der regionalen Windkraft droht das Aus! Die willkürliche Abstandsregelung (800 m) verhindert viele Windkrafträder

Freitag, 21. Dezember 2012 0:28

Das Aktionsbündnis  für Bürgerwindkrafträder im Landkreis Traunstein lud Fraktionen der Bayernpartei und der ÖDP zu einem Strategiegespräch ein.
(Traunreut) Kreisrat Hans Schupfner (BP) und Beirat im Aktionsbündnis erläuterte eingangs den Grund des Treffens: „Derzeit werden für unsere Heimat die Weichen in die Zukunft mit erneuerbaren Energien gestellt:
1. Der Landkreis Traunstein erstellt gerade ein Energie-Leitbild. Zudem ist wieder eine Zwischenbilanz angesagt zu bisher Erreichtem und weiteren Potentialen.
2. Zurzeit wird der Regionalplan für die Region 18 auch bezüglich „erneuerbare Energien“ fortgeschrieben. Dazu hat sich kürzlich der Planungsverband der betroffenen Landkreise in Trostberg getroffen und 77 [… weiterlesen]

Thema: ! Aktuell !, Atomausstieg, Bürgerinitiativen, Energiewende, Umweltbewusstsein, Windkraft | Kommentare (1) | Autor:

Für dezentrale und bürgereigene Stromversorgung

Freitag, 7. September 2012 10:20

Ohne Nutzung der Windenergie auch in Bayern wird die Energiewende nicht zu bewerkstelligen sein. Wenn die Bürger nicht wollen, dass Großinvestoren die besten Standorte in Beschlag nehmen, müssen die Bürger die Errichtung und den Betrieb von Windkrafträdern selbst in die Hand nehmen“, rief Georg Huber, der Sprecher des neu gegründeten „Aktionsbündnisses für Bürgerwindräder im Landkreis Traunstein“ bei einer Veranstaltung des „Aktionsbündnisses für Bürgerwindräder im Landkreis Traunstein“ in Obing. [… weiterlesen]

Thema: ! Aktuell !, Energiewende, Umweltbewusstsein, Windkraft, Wirtschaft | Kommentare (0) | Autor:

Bürgerwindräder: Mehrheit der Besucher ist dafür

Samstag, 16. Juni 2012 23:18

Die aufgeklebten Punkte machen deutlich: Viele Bürger sprechen sich für eine Nutzung der Wind-energie im Landkreis Traunstein und für mehr Engagement der Gemeinden aus.

Die Initiatoren der Informationsveranstaltung „Bürgerwindräder in unserem Landkreis“ zeigten sich bei der Nachbesprechung der Versammlung sehr erfreut über den positiven Zuspruch und beeindruckt von der Anzahl der 140 – 150 Besucher, wodurch der Veranstaltungsraum beim Schnitzlbaumer bis auf den letzten Platz gefüllt war. Beate Rutkowski, die Kreisvorsitzende vom Bund Naturschutz, bekräftigte bei diesem Treffen nochmals, dass sie die Nutzung von Windenergie als umweltfreundliche und optimal flächensparende Form der erneuerbaren Energien sehr befürworte, aber „nicht um jeden Preis“. Für Georg Huber, Agenda 21 Referent der Gemeinde Waging zeigte der gute Besuch und auch die Resonanz auf die Befragung der Teilnehmer sehr deutlich, dass sich viele Bürger im Landkreis die Nutzung der Windkraft, und insbesondere hier auch ein aktives Engagement der Gemeinden zur Errichtung von Bürgerwindrädern, wünschen. Peter Rubeck vom Forum Ökologie Traunstein betonte, dass der Ausbau der Windenergie so organisiert werden muss, dass die Bürger mitgehen können. [… weiterlesen]

Thema: ! Aktuell !, Bürgerinitiativen, Energiewende, Umweltbewusstsein, Windkraft | Kommentare (0) | Autor:

Windenergie und Speicher im Chiemgau

Freitag, 4. Mai 2012 1:38

Ein Bericht über Vorträge zur Energiewende am 24.4.12 im Pfaubräu in Trostberg.

Es besteht offensichtlich ein großer Informationsbedarf bei Windkraft und Speichermöglichkeiten. So war der Nebenraum im Pfaubräu Trostberg zum Bersten besetzt als Dipl.Ing Wolfgang Braun von Green City Energy AG pünktlich um 20 Uhr seine Ausführungen mit der Geschichte der Windräder begann. Windkraft ist eine der ältesten Naturgewalten die mit Segeln oder Windmühlen von den Menschen genutzt wurde. Um in einen zuverlässigen [… weiterlesen]

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Windkraft in Nußdorf – ein Vorbild für Transparenz und Bürgernähe

Donnerstag, 26. April 2012 23:13

Der Gemeinderat von Nußdorf hat beschlossen, eine Fläche zum Bau von Windkraftanlagen auszuweisen. Die Gemeinde und interessierte Bürger können als Genossenschaft selber Energie erzeugen und so die Erträge in der Gemeinde behalten. Dazu folgender Artikel:

Neben Waging haben auch bereits die Gemeinden Teisendorf, Chieming und Petting öffentlich und gleich im Anfangsstadium über das Vorabverfahren des regionalen Planungsverbandes zur Suche nach geeigneten Standorten zur Windkraftnutzung informiert. So soll es sein, das nenne ich offen, ehrlich, transparent und bürgernah. Jeder Bürger kann zum Beispiel in Waging die Karte, in der Gebiete, die möglicherweise infrage kämen, einsehen. Die Gemeinde Chieming [… weiterlesen]

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Traunstein: Kreistag berät zum Thema Energie

Samstag, 4. Februar 2012 9:02

Die Kreisräte Georg Huber (ÖDP) und Hans Schupfner (Bayernpartei) haben im Zusammenhang mit der gestrigen Kreistagssitzung zum Thema Energie- und Klimakonferenz  in Traunstein einen Fragenkatalog ausgearbeitet. Die 48 Fragen wurden vorab von der Verwaltung an alle Kreisräte verschickt. Gradraus macht die Fragen an dieser Stelle öffentlich und wird auch die offiziellen Antworten – sobald sie vorliegen – veröffentlichen.

Außerdem haben die Kreistagsfraktionen ÖDP, Bayernpartei und FDP zum selben Thema einen gemeinsam Antrag gestellt. Ziel ist, den Landrat zu beauftragen, sich im Regionalen Planungsverband Südostoberbayern im Rahmen der Fortschreibung des Regionalplans zum Thema Energie – Schwerpunkt Windenergie – für eine Streichung der derzeitigen Windausschlussgebiete einzusetzen. Die Antragsteller betonen, dass sie mit dem Antrag nicht „gegen die Bemühungen des Landratsamtes“ arbeiten, sondern sich konstruktiv an einer Weiterentwicklung und einer möglichst schnellen, schrittweisen Umsetzung des Konzeptes einsetzen wollen.

Zum Fragenkatalog hier klicken >>> Fragen zur Energiewende

Zum Antrag Windernergie hier klicken >>>Wind_Antrag Huber-Schupfner-Kauer

 

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Ausschöpfung aller anderen Möglichkeiten zur Stromerzeugung, bevor das Salzach Schutzgebiet der Energiegier zum Opfer fällt!

Montag, 11. Juli 2011 23:00

Salzachau - FFH- Gebiet Rückzugsgebiet seltener Pfanzen und Tiere / Foto: I.Engelmaier

Wasserkraftnutzung in einem Schutzgebiet? Doch erst dann, wenn alle anderen Möglichkeiten  der Stromerzeugung außerhalb von Schutzgebieten ausgeschöpft wurden.  Hier wird ganz massiv ein sehr konkretes Projekt zur Wasserkraftnutzung publik gemacht. Wo bleiben andere, ebenso konkrete Projekte zur Effizienzsteigerung bestehender Wasserkraftwerke, zur Windkraftnutzung und Geothermie oder zur Energieeinsparung? Natürlich ist es richtig, diese Dinge mit Bedacht anzugehen – die Energiewende fängt ja gerade erst an.

Salzach ist ein Naturraum für nachkommende Generationen [… weiterlesen]

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Schutz der frei fließenden Salzach

Dienstag, 31. Mai 2011 8:40

Modell der Salzach: So konnte sie im 19.Jahrhundert fließen.

Zahlreiche Naturschutzverbände fordern einen konsequenten Schutz der Salzach: „Die Salzach darf nicht auf dem Altar eines vermeintlichen Klimaschutzes geopfert werden. Der Atomausstieg ist auch ohne Ausbau der Wasserkraft sofort möglich. Der Erfolg der derzeit laufenden Sanierung der Salzach würde durch Wasserkraftwerke völlig unnötig aufs Spiel gesetzt.“

Die untere Salzach ist der letzte auf längerer Strecke ungestaute Voralpenfluss in Bayern und Österreich. Von der Mündung aufwärts auf über 60 km Länge ist der Grenzfluss Salzach nicht gestaut. Entsprechend artenreich und einmalig sind die Lebensräume entlang der Salzach. Sie sind auch als europäisches Schutzgebiet Natura 2000 geschützt. Die derzeit laufende Sanierung wird die Salzach ohne Wasserkraftwerke für Mensch und Natur weiter aufwerten. Sie ist vorbildlich für einen zukunftsfähigen Umgang mit unseren Flüssen.

Doch im Zuge des Ausbaus der Erneuerbaren Energien und insbesondere nun im Zuge der Diskussion um den Atomausstieg werden die Forderungen nach neuen Wasserkraftwerken an der Salzach wieder laut und konkret geplant: [… weiterlesen]

Thema: ! Aktuell !, Atomausstieg, Energiewende, Salzachbrücken, Umweltbewusstsein, Windkraft | Kommentare (0) | Autor:

Alternative Energieerzeugung im Landkreis Traunstein: Zum Beispiel Kleinwindkraftanlagen

Samstag, 14. Mai 2011 11:37

Jeder von uns – egal ob als Handwerksbetrieb, Firma, Bauer oder Privatperson – kann etwas zur Energiewende beitragen, das heißt mithelfen, die benötigte Energie vor Ort auch bei uns selbst zu erzeugen. Ein praktisches Beispiel gibt die Firma Kreiller. Geschäftsführer Nikolaus Binder beschreibt hier, wie das Prinzip Kleinwindkraftanlage funktioniert.

Wir haben auf unserer Stahlhalle in Nußdorf eine Kleinwindkraftanlage sowie eine Photovoltaikanlage gebaut und dazu eine Sole/Wasser-Wärmepumpe installiert. [… weiterlesen]

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Energiewende im Landkreis Traunstein:
Strom aus erneuerbaren Energien

Donnerstag, 7. April 2011 15:40

Der Landkreis Traunstein hat sich im Jahr 2007 ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Um das Klima zu schützen soll im privaten, kommunalen und gewerblichen Bereich der Strombedarf bis 2020 zu 100 Prozent aus den regenerativen Energien gewonnen werden, also aus Wasser, Wind, Sonne und Biomasse in Form von Pflanzenmasse und Holz.

In den letzten fünf Jahren wurde bereits einiges erreicht: Bei einem Gesamtbedarf von etwa 600 Millionen Kilowattstunden pro Jahr wurden Ende 2009 rund 324 Millionen Kilowattstunden – also über die Hälfte und in der Prognose bis 2015 zwei Drittel – aus erneuerbaren Energien gedeckt. Den größten Anteil hat die Wasserkraft mit über 150 Millionen Kilowattstunden. Der Biomasse-Anteil ist in den letzten Jahren besonders stark gewachsen und dürfte 2010 den Vorjahreswert von rund 130 Millionen Kilowattstunden übertroffen haben. Auch die im Jahr 2005 erzeugte Solarstrom-Menge von 18 Millionen Kilowattstunden hat sich bis 2010 etwa verdreifacht. Bis zum Ausbauziel 2020 könnten etwa 110 Millionen Kilowattstunden aus der Photovoltaik-Nutzung erreicht werden. Durch den weiteren Ausbau bei Wasserkraft, Geothermie und Windkraft kann das Ziel, den Landkreis vollständig mit regenerativen Energien zu versorgen, vielleicht schon vor 2020 erreicht werden.

Gradraus stellte dazu einige Fragen an Dr. Birgit Seeholzer, die Energie-Beauftragte des Landkreises Traunstein für die Umstellung des Stromverbrauchs auf Erneuerbare Energien. [… weiterlesen]

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Sechs unbequeme Wahrheiten über Atomkraft

Freitag, 11. März 2011 17:31

Die Kraftwerke Isar I und Isar II sind keine 100 Kilometer vom Rupertiwinkel entfernt. Foto: Gitti Moser / PIXELIO

Dr. Herbert Barthel, Referent für Energie und Klimaschutz beim Bund Naturschutz in Bayern e.V., informierte kürzlich in Tittmoning über Atomenergie und Alternative Stromerzeugung. Wer bei dem Vortrag nicht dabei sein konnte, kann hier die Argumente zusammengefasst nachlesen. [… weiterlesen]

Thema: ! Aktuell !, Atomausstieg, Klima, Umweltbewusstsein, Windkraft | Kommentare (1) | Autor:

Ökodörfer und Stromrebellen – Gelingt die Energiewende?

Dienstag, 8. Februar 2011 0:46

Vor mehr als 30 Jahren stießen die Bewohner von Furth bei Landshut eine Energiewende an. Sie wollten Strom nicht mehr nur verbrauchen, sondern künftig selbst produzieren. Mit erneuerbaren Energien! Obwohl das Beispiel Furth Schule gemacht hat in Deutschland, ist die Energierevolution im Dorf inzwischen ins Stocken geraten.

In dem 30 Minütigen Film von Herbert Hackl  wird sehr real und grundsätzlich über den Stand der Erneuerbaren Energie und die noch zu schließende Lücke berichtet.

80 Prozent der Wärme und die Hälfte des Stroms produzieren die Further derzeit selbst. Laut einer Studie der Fachhochschule Freising-Weihenstephan von 1999 könnte sich das Dorf sogar zu 100 Prozent mit regenerativen Energiequellen versorgen. Einem weiteren Ausbau steht derzeit jedoch ein Gesetz im Weg.

Auf einem 1.000 Quadratmeter großen Grundstück in Furth sollte ein Solarpark entstehen. Doch Bauvorschriften für den Hochwasserschutz vereitelten das Projekt. Alternativen gibt es nicht, „weil Freiflächenanlagen politisch nicht mehr gewollt sind und es deshalb für Freiflächenanlagen keine Förderung mehr gibt“, sagt der erste Bürgermeister von Furth, Dieter Gewies.

Schwankungen ausgleichen, Strom speichern

Auch Solarstrom von Dächern wird nicht mehr so stark gefördert wie früher. Die Further müssen sich nach neuen regenerativen Energiequellen umsehen. Die Windenergie kann die Gemeinde nicht nutzen, denn der Wind weht nur wenig im Landshuter Hinterland. Anders ist das in Wildpoldsried im Allgäu: Diese Gemeinde hat Windenergie im Überfluss, die sie direkt als Strom weiterleiten kann, aber nicht speichern: ein Problem, das für alle erneuerbaren Energien gilt. Speicherbarer Strom ist aber notwendig, weil die Verfügbarkeit erneuerbarer Energien schwankt – und auch der Stromverbrauch in den Haushalten.

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Verfasser:Text zur  BR- Sendung vom  5.2.2011, 20.15 Uhr

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Die Energierevolution: Dezentrale Energieversorgung

Samstag, 13. November 2010 10:19

Kirchstein.  Bei der letzten Zusammenkunft der Gruppe attac-Rupertiwinkel in der alten Schule in Kirchstein ging es um das Thema: Erneuerbare Energien der Zukunft in unserer Region. Energieberater Peter Aumeier aus Kirchanschöring ging in seinem ausführlichen Referat auf alle möglichen erneuerbaren Energien ein. Zum Beispiel Wasserkraft, Biogas, Fotovoltaik, Windkraft und Wasserstofferzeugung. Diese Art der Stromerzeugung bewirkt eine Vielfalt von kleinen und kleinsten Erzeugern, wie sie schon jetzt sichtbar wird. Hinzu kommt eine weite Streuung der Erzeugerstandorte. „Die Energiewende, deren Anzeichen zum Beispiel durch den Ausbau regenerativer Energien, verteilter Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen und internationaler Energiehandel überall in Europa nicht zu übersehen sei, könne in ihrer Größenordnung mit einer industriellen Revolution verglichen werden“, meint Aumeier. [… weiterlesen]

Thema: ! Aktuell !, Atomausstieg, Bürgerinitiativen, Klima, Windkraft | Kommentare (0) | Autor:

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LK TS für Flyout