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Beitrags-Archiv für die Kategory 'Klima'

Landratskandidat Siegfried Walch und die Windkraft

Samstag, 15. März 2014 18:04

Im Chiemgau Wochenblatt erschien am 26. Februar 2014 der Bericht „Kandidaten auf dem Prüfstand“. Rainer Schenk schrieb dazu einen Leserbrief, der dort jedoch (bis jetzt) nicht abgedruckt wurde. Gradraus veröffentlicht den Text an dieser Stelle.

Nachdem der Kandidat Siegfried Walch bei der Landratskandidaten-Podiumsdiskussion (siehe den Bericht über die Veranstaltung http://gradraus.de/grdrswp/?p=11612)  auf meine Frage zum Windkraftpotential im Landkreis Traunstein nur ausweichend antwortete, möchte ich kurz auf das riesige, bisher leider noch ungenutzte Potential eingehen. Meine konkrete Frage lautete. „Wissen Sie wieviel Strom mit durchschnittlich nur einem Windrad pro Gemeinde, im Landkreis Traunstein erzeugt werden kann?“ Hier die Auflösung: Bei 35 Gemeinden sind das rund 150 Millionen umwelt- und klimafreundliche Kilowattstunden. Denn ein modernes Windrad mit etwa 135 Meter Nabenhöhe liefert Jahr für Jahr, bei unseren Windverhältnissen, etwa vier bis fünf Millionen kWh Windstrom. Diese 150 Millionen kWh entsprechen ungefähr einem Viertel des gesamten Strombedarfes unseres Landkreises. Würde man sämtliche möglichen Windkraftstandorte nutzen, so könnte sogar, rein rechnerisch der gesamte benötigte Strom mit der Kraft des Windes produziert werden. Das soll natürlich nicht angestrebt werden und will auch niemand, es soll aber das enorme Potential aufzeigen.

Ohne die dezentrale Windkraftnutzung im Binnenland, auch bei uns an Ort und Stelle, kann und wird die Energiewende nicht gelingen! Windstrom direkt bei uns erzeugt ist sicher, sauber, klimafreundlich, muss nicht weit transportiert werden und vor allem ist es die preiswerteste Stromerzeugung die es derzeit gibt. Windstrom und Solarstrom aus der Region sind das beste Mittel gegen weiter steigende Strompreise! Zusammen mit dem Bau von Windrädern muss aber auch das Verteilernetz entsprechend verstärkt sowie Speicher gebaut werden. Dies ist heute bereits möglich, ist kostengünstiger und geht schneller als riesige Stromautobahnen zu bauen und damit teuren offshore-Windstrom und/oder schmutzigen Braunkohlestrom von Nord nach Süd zu transportieren. Und das Wichtigste, Windstrom aus dem eigenen Landkreis ist klimafreundlich und erzeugt keinen radioaktiven Müll. Bewahrt also unsere Lebensgrundlagen und somit letztendlich auch unsere Heimat. Hält man sich das vor Augen, so kann man, bei einem Windrad pro Gemeinde, auch nicht von Landschaftsverschandlung sprechen.

Sollte Siegfried Walch Landrat werden, so bleibt zu hoffen, dass er seiner Aussage „ich stehe zur Windkraft“ Taten folgen lässt. Dass die Signale aus München, von der bayerischen Staatsregierung, momentan contra Windenergie sind, dürfte kein Hindernis sein. Denn wie wir alle wissen, wird sich vermutlich bereits nach der Wahl Horst Seehofer wiedermal drehen wie das Fähnchen im Wind, darauf ist Verlass. Das gewaltige Windkraftpotential im schönen Landkreis Traunstein nicht zu nutzen, kann und darf sich niemand länger leisten. Gerade auch um die Schönheit des Landkreises zu erhalten und zu bewahren. Dafür brauchen wir einen ökologisch weitblickenden und ganz besonders ökologisch handelnden Landrat.

Dr. Rainer Schenk
Angererstr. 4
83278 Traunstein

Thema: ! Aktuell !, Energiewende, Klima, Naturschutz, Nicht veröffentlichte Leserbriefe, Umweltbewusstsein, Windkraft | Kommentare (0) | Autor:

Wir laden Sie auf! Gemeinden im Achental setzen auf sanften Tourismus und bauen ein Netz an Ladestationen für E-Mobilität auf

Sonntag, 22. September 2013 16:30

Wir laden Sie aufAchental. Dieses Jahr wurde der Grundstein für die Elektromobilität im Achental durch den Gesamtvorstand des Ökomodells Achental gelegt. Der Ausbau der E-Mobilität soll durch das Ökomodell Achental e.V. stärker forciert und in Zusammenarbeit mit den Gaststätten, Verbänden und Gemeinden ein breites Angebot an Elektro-Ladestationen zum Aufladen von Elektro-Fahrrädern und Elektroautos im Achental geschaffen werden. [... weiterlesen]

Thema: Energiewende, Klima, Umweltbewusstsein, Verkehr | Kommentare (0) | Autor:

Was in unseren Ställen stattfindet, ist nicht mehr hinnehmbar

Mittwoch, 7. August 2013 12:05

Foto MLT

Foto MLT

Marie-Luise Thierauf aus Freilassing war die Gewinnerin der Online-Debatte zum Mitgliederentscheid über die Schwerpunkte des Bundestagswahlprogramms von Bündnis 90/Die Grünen. Aus diesem Anlass hat sie am 8. Juni 2013 in Berlin eine Rede für den Programmpunkt Die Massentierhaltung beenden – ein neues Tierschutzgesetz für artgerechte Tierhaltung” gehalten. Wir dokumentieren im Folgenden die (leicht überarbeitete) Rede, weil die Gedanken, die Marie-Luise Thierauf darin äußert, es unserer Meinung nach verdient haben, über Partei und Parteitage hinaus Beachtung und Verbreitung zu finden.

 

Liebe Freundinnen und Freunde,

ich werde circa acht Minuten reden. Warum ich das sage, darauf komme ich am Schluss noch mal zurück.

Mein Name ist Marie-Luise Thierauf, ich komme aus dem Berchtesgadener Land und engagiere mich in Sachen Tierschutz.  [... weiterlesen]

Thema: ! Aktuell !, Klima, Landwirtschaft, Tierschutz, Umweltbewusstsein | Kommentare (0) | Autor:

Die Kuh ist nicht das Klima-Problem -
auf die Form der Tierhaltung kommt es an

Freitag, 22. März 2013 8:07

Agrarwirtschaft und Verbraucher müssen sich ändern

Von links: Gertraud Gafus, Dr. Anita Idel und Dr. Lucia Jochner-Freitag. Foto: Alois Albrecht

Teisendorf.  Bei Klimaschützern hat die Kuh einen schlechten Ruf. Ein zu großer Beitrag zum Klimakiller Methangas wird ihr zugeschrieben. Dass Rinder und alle Wiederkäuer Methangas emittieren bestreitet auch Dr. Anita Idel nicht, aber sie sieht das ein wenig differenzierter. Zu einseitig sei der Blick auf das von Rindern kommende Methan, meint sie. Der Beitrag der Tiere zum Klimawandel sollte ganzheitlich betrachtet werden, statt wie in Reklamen, in denen die Kuh als so klimafeindlich wie ein 200 PS Auto, oder zumindest ein Kleinwagen dargestellt wird. Ihre These, dass das völlig an der Wahrheit vorbeigeht legte die Mitautorin des Weltagrarberichts und Autorin des Buches „Die Kuh ist kein Klimakiller“ neulich in Teisendorf dar. [... weiterlesen]

Thema: ! Aktuell !, Bürgerinitiativen, Gentechnik, Klima, Landwirtschaft, Teisendorf, Wirtschaft | Kommentare (1) | Autor:

„Bürgerenergie Traunsteiner Land e.G.“gegründet
Landkreisbürger wollen mit Genossenschaft
Energiewende aktiv zum Erfolg bringen

Freitag, 8. März 2013 20:19

OLYMPUS DIGITAL CAMERASchon seit einigen Jahren spielen sie mit dem Gedanken, und jetzt, fast pünktlich zum zweiten Jahrestag der Katastrophe von Fukushima, war es so weit: Eine Gruppe von knapp 20 Bürgerinnen und Bürgern aus dem ganzen Landkreis Traunstein gründete in Siegsdorf die Genossenschaft „Bürgerenergie Traunsteiner Land e.G.“. [... weiterlesen]

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Flughafen Salzburg: Bayerische Staatsregierung hält eine Änderung des Vertrags zwischen Deutschland und Österreich für nicht zielführend

Freitag, 4. Januar 2013 13:00

Der 40 Jahre alte deutsch- österreichische Staatsvertrag zum Flughafen Salzburg bedarf dringend einer Überarbeitung, meint der Schutzverband Rupertiwinkel.  Die lärmgeplagten Bürgerinnen und Bürger verweisen dazu auf den Entwurf des deutsch- schweizerischen Staatsvertrags zum Flughafen Zürich (>>> hier klicken) Die Staatsregierung hingegen hält die Forderung, den 1974 ratifizierten Staatsvertrag zum Flughafen Salzburg zu ändern, um die Lärmbelastung auf bayerischer Seite zu reduzieren, für wenig aussichtsreich. Einer Änderung des Staatsvertrags müssten beide Parteien – die Bundesrepublik Deutschland und die Republik Österreich – zustimmen. Nach Auffassung der Staatsregierung könne aber nicht damit gerechnet werden, dass sich Österreich mit einer Deckelung der Flugbewegungen einverstanden erklärt; auf vertraglicher Ebene sei daher nicht mit einer Verbesserung zu rechnen. Was soll nun also passieren und was tut die Bayerische Staatsregierung? [... weiterlesen]

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Diskussion um Zukunft der Windenergie in Südostoberbayern

Freitag, 21. Dezember 2012 13:15

Blick von Traunstein auf Palling Baumham

Die Frage, wo in Südostoberbayern zukünftig große Windkraftanlagen ermöglicht oder ausgeschlossen sein sollen, ist umstritten. Die Vorgaben des regionalen Planungsverbandes werden derzeit heiß diskutiert (siehe dazu die Artikel in Gradraus: http://gradraus.de/grdrswp/?p=9176 und http://gradraus.de/grdrswp/?p=9163) Zum Hintergrund der Diskussion einige Informationen.

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Fluglärm: Bayerische Staatsregierung
sieht keine Notwendigkeit zum Handeln

Samstag, 15. Dezember 2012 18:11

Edelweiss A320. Foto: Klaus Serek/Pixelio.de

Die Regierungskoalition von CSU und FDP im Bayerischen Landtag hat eine Initiative der Freien Wähler zur Änderung des Fluglärmgesetzes abgelehnt. Mit ihrem Antrag wollten die Freien Wähler darauf hinwirken, dem Gesundheitsrisiko von Fluglärm und Flugzeugabgasen Rechnung zu tragen und die  Staatsregierung dazu auffordern, ihren Einfluss auf Bundesebene geltend  zu machen, damit die Bevölkerung in Bayern nachhaltig und umfassend vor den gesundheitsschädlichen Folgen des Flugverkehrs geschützt wird. Doch damit konnten sie sich nicht durchsetzen. [... weiterlesen]

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Bürger wehren sich gegen Fluglärm –
aber Bayern will Luftverkehrssteuer abschaffen

Donnerstag, 22. November 2012 15:22

Flieger überm Chiemsee

Zu einer Demonstration gegen Fluglärm haben Lärmschutzverband und Bund Naturschutz Freilassing für kommenden Samstag in Salzburg / Freilassung aufgerufen. An diesem Tag findet ein bundesweiter Aktionstag gegen Fluglärm statt.  Davon unbeeindruckt zeigt sich die Bayerische Staatsregierung. Wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet, unternimmt Bayern morgen im Bundesrat einen Vorstoß zur Abschaffung der Luftverkehrssteuer. [... weiterlesen]

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Baumbewusstsein aufwerten durch Baumpatenschaften

Donnerstag, 8. November 2012 23:53

UVA-Projekt:  Jeder geschützte Baum hilft die Umwelt zu verbessern! 

45 Jahre alte Zeder - Baumpatin ist Adelheid Hoechstetter - eine nachahmenswerte Aktion

Trostberg. Ein kleines Täfelchen weist auf die Vorzüge der Atlaszeder hin, das im Rahmen einer kleinen Feierstunde mit Baumpatin Adelheid Hoechstetter und dem Umweltschutzverband Alztal und Umgebung e.V. auf dem Gelände der Seerosen – und Teichpflanzen Gärtnerei in Deisenham angebracht wurde. Über die Weisheiten berühmter Persönlichkeiten zum Baum, den Schutz der 45jährigen Zeder sowie über die dritte private Patenschaft im UVA-Projekt freuten sich Umweltreferent Peter Kirchgeorg, Projektleiter Helmut Gattinger und Vorsitzende Gisa Pauli.
Adelheid Hoechstetter ist eine Försterstochter. Sie sei mit der Liebe zu Bäumen, wie sie in der Feier bekanntgab, groß geworden. Daher liege ihr das UVA – Patenschaftsprojekt [... weiterlesen]

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“Feuer in den Alpen”, auch im Vorland –
für zukunftsfähige Verkehrspolitik

Donnerstag, 30. August 2012 0:29

"Chiemgau: Sehnsuchtsort für Großstädter" - da freuen sich alle auf den Transitverkehr, meint Kathi

Tunnel, Transit und Träume einer einsamen Kathi
10. Mahnfeuer der Bürgerinitiativen Arge-B-304 und IGgW

“Feuer in den Alpen” war das Motto des diesjährigen Mahnfeuers der Bürgerinitiativen Arge-B-304 und IGgW in Pirach bei Trostberg.  Arnulf Erler, Sprecher der Arge-B-304, erklärte, dass sich beide Bürgerinitiativen heuer den anderen Bürgerinitiativen im Chiemgau und Rupertiwinkel angeschlossen haben, die alle entlang der Autobahn A8 zur selben Zeit ein Mahnfeuer entzündet haben, um auf die zunehmende Zerstörung unseres Lebensraums hinzuweisen. [... weiterlesen]

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Energie-Erzeugung gehört in die Hand der Bürger

Freitag, 20. Juli 2012 9:33

Mit überwiegender Mehrheit sprechen die Deutschen sich gegen Atomkraft aus, weil bei einem Unfall (wie in Japan) viele Menschen ihr Leben, ihre Gesundheit, ihre Häuser verlieren oder nicht mehr in ihrer Heimat leben könnten. Die Aktionäre der Atomkraftwerke Eon, EnBW, RWE, Vattenfall haben Millionen verdient und könnten natürlich mit ihrem Geld in weit entfernten Ländern weiterleben. Obwohl sie für die gesamte Bevölkerung ein unbeherrschbares Risiko darstellen, brauchten die Stromkonzerne ihre Anlagen nicht ausreichend zu versichern – im Unglücksfall haftet die Gemeinschaft, so hat es das Parlament im deutschen Atomgesetze festgelegt. [... weiterlesen]

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Mehr E-Bike, weniger Auto
E-Biker Treffen in Waging voller Erfolg

Samstag, 7. Juli 2012 22:40

Waging. „Seitdem wir die E-Bikes haben, fahren wir weniger mit dem Auto“, berichtete ein Ehepaar aus Traunstein. „Was das E-Bike fahren besonders angenehm macht, ist, dass wir jede Steigung mühelos ohne zu schwitzen hochkommen.“ Diese oder ähnliche Sätze waren bei E-Biker Treffen in Waging immer wieder zu hören. Über 50 E-Biker und am Elektro-Fahrrad Interessierte nahmen am zweistündigen Treffen am Eichenhof in Waging teil. Im Rahmen der Bayerischen Klimawoche veranstaltete der Sonnenkreis Mobilität des Landkreises Traunstein dieses Treffen, um einen Erfahrungsaustausch [... weiterlesen]

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Energie einsparen – statt Kraftwerke bauen!

Sonntag, 24. Juni 2012 10:15

Hias Kreuzeder, Biobauer, Eham

Seit Monaten versucht die Politik, allen voran die CSU und die JU, Kraftwerke an der Salzach durchzusetzen. Die Landräte Grabner und Steinmaßl schreiten voran, gefolgt von den Bürgermeistern Nutz, Schild, Schupfner und schlussendlich den „Nachahmern” der Mandatsträger, den Vorkämpfern der JU Schmidbauer, Lederer, Walch usw. Jetzt werden sogar Unterschriftenaktionen gestartet, um – ich zitiere: „ökologisch verträglich die Energie und Klimaziele zu erreichen”. Über Jahrzehnte haben sie und ihresgleichen uns von der Atomenergie vorgeschwärmt. Ich bin einer jener bayerischen Landsleute, die dafür, dass sie dagegen waren, in Wackersdorf niedergeknüppelt wurden. Was bleibt? – Ein Milliardengrab und eine „strahlende Zukunft” für viele Generationen. [... weiterlesen]

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Elektrofahrrad als umweltfreundliche Alternative – Elektro-Radler Treffen in Waging am See

Donnerstag, 21. Juni 2012 20:12

Der Waginger See ist ein beliebtes Ziel für Fahrradfahrer geworden

Das Fahrradfahren gewinnt immer mehr an Bedeutung. Nicht nur weil es gesund ist und fit hält, sondern weil es die Umwelt schont im Vergleich zum Auto und natürlich viel billiger ist. Inzwischen erfährt das Fahrradfahren durch den Zusatz eines Elektromotors einen wesentlichen größeren Nutzungswert und es ist zu erwarten, dass das sogenannte Pedelec (Elektrofahrrad) mit jährlichen Zuwachsraten von 20 bis 50 Prozent den Fahrradmarkt neu bestimmen wird.

Nicht nur im Bereich des Fahrradtourismus ist das E-Bike zum festen Bestandteil geworden, auch im Alltag für kürzere Strecken erweist es sich als umweltfreundliche Alternative [... weiterlesen]

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Odeln (Güllen) bei Regenwetter – na und ?

Mittwoch, 16. Mai 2012 18:30

Odeln bei Regen am Ortsrand von Waging

Waging. Gestern, am Dienstag  Abend fiel auch in Waging mäßiger Regen, wie überall in der Gegend um den Waginger See. Heute wird es weiter regnen. Das kündigt der Online-Wetterbericht an. Ein Bauer in Hanglage am Ortsrand von Waging odelt am Abend, als es schon kräftig geregnet hat und schon wieder regnet. Ist ja gut, wird sich der Betrachter denken, wenn es regnet, riecht die Gülle nicht so stark, denn schließlich befindet sich die geodelte Wiese am Rand des Luftkurortes Waging. Auch die Grasnarbe ist dankbar, dass sich die scharfe Brühe rasch verdünnt und wegen der Hanglage durch den Regen abgeschwemmt wird. Der darunter liegende Bach nimmt einen Teil der Gülle  in kürzester Zeit auf und lädt alles im großen Absetzbecken ab. Gemeint ist der Waginger See. Das weitere ist bekannt:  [... weiterlesen]

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Energie-Aktionstag in Waging führte praktische Anwendungen vor

Samstag, 21. April 2012 1:27

Nur 1,20 Euro auf 100 Km, Anschaffung ca 13500 Euro © H.Eder

Waging am See. Einen interessanten und unterhaltsamen Einblick in die Möglichkeiten solarer Energie haben die Besucher des Energie-Aktionstags am Samstag in Waging bekommen. Die engagierten Vertreter einzelner Solartechnik-Sparten – wie E-Bikes, Elektroautos, Solarkocher, Energiesparpumpen – stießen bei ihren Vorführungen und Präsentationen auf großes Interesse beim Publikum, das sich nebenbei auf dem Bauernmarkt bei Kaffee und Kuchen stärken konnte.

Großes Sparpotential bei alten Heizungspumpen [... weiterlesen]

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Kürzung der Solarförderung – jetzt helfen nur noch massive Bürgerproteste

Montag, 27. Februar 2012 9:03

Nach den bisherigen Informationen könnte sich die Änderung der Einspeisevergütung katastrophal für die Errichtung von neuen Photo-Voltaik-Anlagen auswirken. Ich habe gestern bei Handwerkern und Planern schon von vielen Stornierungen gehört. Und es stecken schon Tausende Euro Planungskosten in den Projekten, die in den Sand gesetzt sind, falls der jetzige Gesetzesentwurf im Bundestag so beschlossen wird. Für mich selber bedeutet dies, dass ich die für das Frühjahr geplante zehnte Photo-Voltaik-Gemeinschaftsanlage ( 50 – 100 kWp auf mehrere Gemeindedächer verteilt, mit Kosten von 100 – 200.000 Euro ) wahrscheinlich nicht mehr werde umsetzen können! [... weiterlesen]

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Solarstrompotential auf Gewerbedächer nutzen

Sonntag, 5. Februar 2012 0:16

Beispielhafte Solaranlage auf dem Betriebsparkplatz der Firma Bergader in Waging (c) gradraus.de

Traunstein. Im Traunsteiner Gewerbegebiet Nord gibt es ausgezeichnete riesige Dachflächen von Industrie- und Gewerbebauten, die sich für den Bau von Photovoltaikanlagen geradezu anbieten. (Siehe hier>>> vergrößern und auf Earth klicken) Allen Eigentümern solcher Gebäude kann man aus wirtschaftlichen sowie ökologischen Gründen nur empfehlen, diese Dachflächen zur klimafreundlichen Sonnenstromerzeugung best-möglich zu nutzen. [... weiterlesen]

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Traunstein: Kreistag berät zum Thema Energie

Samstag, 4. Februar 2012 9:02

Die Kreisräte Georg Huber (ÖDP) und Hans Schupfner (Bayernpartei) haben im Zusammenhang mit der gestrigen Kreistagssitzung zum Thema Energie- und Klimakonferenz  in Traunstein einen Fragenkatalog ausgearbeitet. Die 48 Fragen wurden vorab von der Verwaltung an alle Kreisräte verschickt. Gradraus macht die Fragen an dieser Stelle öffentlich und wird auch die offiziellen Antworten – sobald sie vorliegen – veröffentlichen.

Außerdem haben die Kreistagsfraktionen ÖDP, Bayernpartei und FDP zum selben Thema einen gemeinsam Antrag gestellt. Ziel ist, den Landrat zu beauftragen, sich im Regionalen Planungsverband Südostoberbayern im Rahmen der Fortschreibung des Regionalplans zum Thema Energie – Schwerpunkt Windenergie – für eine Streichung der derzeitigen Windausschlussgebiete einzusetzen. Die Antragsteller betonen, dass sie mit dem Antrag nicht „gegen die Bemühungen des Landratsamtes“ arbeiten, sondern sich konstruktiv an einer Weiterentwicklung und einer möglichst schnellen, schrittweisen Umsetzung des Konzeptes einsetzen wollen.

Zum Fragenkatalog hier klicken >>> Fragen zur Energiewende

Zum Antrag Windernergie hier klicken >>>Wind_Antrag Huber-Schupfner-Kauer

 

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