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Beitrags-Archiv für die Kategory 'Klima'

Bedrohte Salzach: Landesumweltanwalt Martin Donat informiert über Varianten der Flusssanierung

Donnerstag, 26. Mai 2016 10:29

Salzach bei Laufen. Foto: gradraus

Salzach bei Laufen. Foto: gradraus

Das Wasserwirtschaftsamt Traunstein schätzt, dass sich die Salzach in den nächsten 100 Jahren um etwa 40 Meter eintieft, wenn keine Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Um die Eintiefung zu verhindern, wurden fünf verschiedene Varianten der Flusssanierung untersucht. Zu einer Informationsveranstaltung über die Salzachsanierung zwischen Laufen und Tittmoning laden die örtlichen Grünen und der Verein „Vernunft statt Salzachbrücke e.V.“ nach Fridolfing ein. [… weiterlesen]

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Energiewende: Von der veralteten Atomtechnologie hin zu Erneuerbaren Energien

Donnerstag, 28. April 2016 8:30

Plakat 30 J Tschernobyl230 Jahre nach Tschernobyl und 5 Jahre nach Fukushima kann der Umstieg nun gelingen, meint das Forum Ökologie Traunstein. Anlässlich der Jahrestage der beiden Katastrophenfälle von Tschernobyl und Fukushima finden derzeit Aktionstage in Traunstein statt. Kürzlich wurde es deutlich: Auch in Deutschland könnte ein Reaktorunfall wie 1986 in Tschernobyl passieren. Der Kraftwerksbetreiber EnBW musste zugeben, dass bei mehreren Sicherheitsprüfungen des Kernkraftwerks Phillipsburg (Baden-Württemberg) geschlampt wurde. Sicherheitsprüfungen wurden zwar dokumentiert, aber nicht durchgeführt. [… weiterlesen]

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„Wir haben es satt“ – Agrardemo in Berlin mit Traunsteiner Beteiligung

Montag, 18. Januar 2016 14:08

Wir haben es satt - Demonstration in Berlin mit BN Traunstein, Agrarbündnis TS/BGL

Foto: BN Traunstein

23.000 Menschen und über 130 Traktoren waren in Berlin während der Grünen Woche wieder auf der Straße, um gegen Massentierhaltung, Gentechnik und Pestizideinsatz und für eine bäuerliche Landwirtschaft und für mehr Solidarität mit den Kleinbauern weltweit zu demonstrieren. Auch einige Mitglieder der Kreisgruppe Traunstein des Bund Naturschutz haben sich gemeinsam mit Landwirten und Imkern aus dem Landkreis auf den Weg gemacht.  [… weiterlesen]

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Naturpark Chiemsee-Chiemgauer Alpen – eine gute Idee, doch es fehlt an Information und Bürgerbeteiligung

Sonntag, 20. Dezember 2015 7:05

Naturpark Chiemgau Chiemsee Blick in die Berge

Foto: Waltraud Eisenberger

Staudach-Egerndach und Siegsdorf sagen Nein. In Schleching und Übersee ist der Beitritt zum Naturpark Chiemsee-Chiemgauer Alpen dagegen einstimmig beschlossen worden. Grassau hat mit Vorbehalten zugestimmt. In Rimsting sieht man noch Informationsbedarf – hier wurde die Entscheidung vertagt. Die Initiatoren müssen den Bürgern und damit auch den Landwirten Idee und Nutzen eines Naturparks besser erklären. Sonst droht eine gute Idee zu scheitern. [… weiterlesen]

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Trostberg: Was bringt die geplante Ortsumfahrung? (Teil 1)

Dienstag, 15. Dezember 2015 8:57

Rathaus Trostberg. Foto: gradraus

Rathaus Trostberg. Foto: gradraus

Ist Trostberg mit übermäßigem Verkehr belastet? Ja. Kann die geplante Westumfahrung diese Belastung wirkungsvoll verringern? Nein. Das meint zumindest die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Trostberger Stadtrat. Wir haben alle Stadtratsfraktionen nach der Abstimmung um eine Erläuterung ihrer Haltung zu den Ortsumfahrungsplänen des Staatlichen Bauamtes gebeten. Die Grünen haben prompt geantwortet. [… weiterlesen]

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Schnaitsee: Fragen und Antworten zum Geothermieprojekt

Freitag, 11. Dezember 2015 11:32

Geothermieprojekt, hier: Traunreut. Foto: gradraus

Geothermieprojekt, hier: Traunreut. Foto: gradraus

Für Kontroversen sorgt das Thema Geothermie in Schnaitsee. Wie ist der aktuelle Stand des Verfahrens bei dem Geothermieprojekt? Welche Auswirkungen haben die Bohrungen am Bohrplatz Gattenham? Sind möglicherweise Trinkwasserbrunnen und Grundwasser gefährdet, welche vom Aussterben bedrohte Tiere sind betroffen und wie sieht es mit der Lärmbelästigung für die Menschen aus? Der Grünen-Landtagsabgeordnete Christian Magerl hat sich mit einer schriftlichen Anfrage an die Bayerische Staatsregierung gewandt und vom Wirtschaftsministerium Antworten erhalten. Gradraus dokumentiert alle Fragen und Antworten. [… weiterlesen]

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Fernsehbeitrag: Wintertourismus in Zeiten des Klimawandels

Sonntag, 6. Dezember 2015 18:50

Schnee von gestern im Bayerischen Fernsehen - Bild aus der Sendung

Schnee von gestern im Bayerischen Fernsehen – Bild aus der Sendung

Hat Wintertourismus in der deutschen Alpenregion noch Zukunft? Die bisherige Klimaerwärmung im Alpenraum von 1,6 Grad seit 1961 erscheint noch nicht dramatisch, macht sich aber bereits deutlich bemerkbar mit einem Rückgang der Schneehöhen von durchschnittlich fast 60 Prozent. Schnee ist damit keine Selbstverständlichkeit mehr. Wie geht man damit um? Das Bayerische Fernsehen hat zwei Formen gegenübergestellt: klassisches Wintertourismuskonzept hier – Beispiel Reit im Winkl -, sanfter Naturtourismus dort, am Beispiel Balderschwang. [… weiterlesen]

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Konzerne contra Bauern

Sonntag, 25. Oktober 2015 16:15

Foto: Gradraus

Foto: Gradraus

„Das Geschäft mit dem Essen – Konzerne contra Bauern?“ Das ist der Titel einer Vortragsveranstaltung, die unter anderem in Teisendorf und in Wasserburg stattfindet. Angela Müller, gelernte Landwirtin und Agraringenieurin, referiert zu dem Thema und geht dabei unter anderem auf die Fragen ein, wer daran verdient, was das mit dem Hunger in der Welt zu tun hat und was jede(r) Einzelne tun kann.

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Enzyklika von Papst Franziskus:
Die Sorge für das gemeinsame Haus

Dienstag, 23. Juni 2015 12:47

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Foto: Gradraus

Papst Franziskus hat eine Enzyklika zum Umgang der Menschen mit Natur und Umwelt veröffentlicht. Darin warnt vor Klimawandel und Artensterben, prangert unsere Wegwerfkultur an und Tendenzen wie die Privatisierung des Wassers. Statt gegenzusteuern, unterwerfe sich die Politik technologischem Fortschrittsdenken und dem Finanzwesen, so seine Kritik. Als Beispiel führt er den Einsatz von Düngemitteln, Pflanzen- oder Insektengifte an – sie lösen ein Problem und schaffen gleichzeitig neue. Hier Auszüge aus der „Enzyklika Laudato si“ im Wortlaut.

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Geothermieprojekt – Möglicher Standort nordwestlich von Laufen an der B20

Mittwoch, 29. April 2015 11:25

Foto Salzburg AG

Foto Salzburg AG

Möglicher Standort für das Geothermieprojekt ist nordwestlich von Laufen an der B20. Die Salzburg AG plant die Errichtung einer Geothermie-Anlage im Rupertiwinkel zwischen der Salzach und dem Waginger See. Ziel ist es, die Geothermie zur Fernwärmeerzeugung für die Region Salzburg zu nutzen und, falls möglich, zusätzlich Ökostrom zu produzieren. Außerdem gibt es die Option, die Wärme in lokalen Wärmenetzen zu nutzen. Im Rahmen einer ausführlichen Machbarkeitsstudie wurde die Geologie im Untergrund  der Kommunen Kirchanschöring und Laufen untersucht. Nach Auswertung der geologischen Daten zeigt sich, dass nordwestlich von Laufen das größte Potential für die Realisierung des Projektes besteht. [… weiterlesen]

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Rede von Papst Franziskus:
Aufforderung zum Kampf gegen das kapitalistische System

Samstag, 3. Januar 2015 15:44

Armut Suche im Abfall nach Lebensmitteln

Armut
Foto: FA-ID003-World-Bank
CC-BY-NC-ND-2.0

Vor einigen Wochen hielt Papst Franziskus beim internationalen Treffen der Volksbewegungen im Vatikan eine bemerkenswerte Rede. Die Schwerpunkte des Treffens geben zugleich die Struktur der Rede vor: Boden, Wohnung, Arbeit – diese Themen sind so wichtig, sie können nicht allein den Politikern überlassen bleiben, so der Papst. Kämpferisch, mit entschlossenen Worten und ermutigenden Appellen wandte er sich an die 100 anwesenden Vertreter von sozialen Bewegungen und direkt an die Opfer von Ungleichheit und sozialer Ausgrenzung. Gradraus dokumentiert die Rede. [… weiterlesen]

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Region Traunstein zeigt Alternativen zur Wachstumsidiologie auf –
im Film „Wachstum, was nun?“ auf Arte

Sonntag, 2. November 2014 11:36

Für den Film „Wachstum, was nun?“ hat die französische Journalistin Marie-Monique Robin auch im Landkreis Traunstein gedreht – Arte-Sendung am Dienstag, 4.10.14, 20.15 Uhr

Filmemacherin Marie-Monique Robin Dreharbeiten Traunstein ©Hans Eder

Marie-Monique Robin bei den Dreharbeiten in Traunstein ©Hans Eder

Traunstein. Die französische Investigativ-Journalistin und Filmemacherin Marie-Monique Robin ist weltweit bekannt, vor allem durch ihre Gentechnik-kritischen Filme „Monsanto, mit Gift und Genen“ und „Unser täglich Gift“. Aber auch durch Aufzeigen positiver landwirtschaftlicher Alternativen in dem Film: „Zukunft pflanzen – Bio für 9 Milliarden“. Jetzt hat sie einen neuen Film gedreht, der sich unter der Überschrift „Sacrée Croissance“ („Heiliges Wachstum“), um die Frage dreht, warum Wirtschaftswachstum zu einem Dogma der Politik erhoben worden ist und welche negativen Folgen damit verbunden sind. In ihrem Drehbuch zeigt sie Alternativen dazu auf, unter denen auch regionale Währungen eine Rolle spielen, so wie der Chiemgauer. [… weiterlesen]

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Faszination Elektro-Auto

Freitag, 29. August 2014 0:05

Elektroauto

© Kühn Ulrich

Wer sich ein E-Auto anschafft, wird dies in der Regel aus umweltpolitischen oder finanziellen Gründen tun, wobei momentan der hohe Anschaffungspreis im Vergleich zu einem gleichartigen Kfz mit Verbrennungsmotor den Umstieg noch nicht so wirklich lukrativ macht. Ein gewichtiges Argument für das E-Auto aber sind die geringen Stromkosten pro gefahrenen Kilometer. Wenn man dann zur Aufladung der Akkus noch eine der kostenlosen E-Tankstellen nutzen kann, sind die „Spritkosten“ natürlich unschlagbar günstig, da praktisch nicht mehr vorhanden. [… weiterlesen]

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Sonnensteuer: Demonstration bei
Peter Ramsauer in Traunwalchen

Freitag, 13. Juni 2014 8:52

Demonstration gegen Sonnensteuer bei Peter Raumsauer in Traunwalchen

Demonstration gegen Sonnensteuer vor dem Wahlkreisbüro von Peter Raumsauer. Foto: Campact

Etwa 80 Bürger aus dem Wahlkreis Traunstein-Berchtesgaden haben gestern vor dem Wahlkreisbüro ihres Bundestagsabgeordneten Peter Ramsauer (CSU) demonstriert. Sie versuchten, mehr als 191.000 Unterschriften unter einen Appell gegen die „Sonnensteuer” zu überreichen. Der Appell wurde online vom Netzwerk Campact und dem Verbraucherzentrale Bundesverband gestartet. Von 191.124 Unterschriften bundesweit kommen über 40.255 aus Bayern, davon 992 aus Ramsauers Wahlkreis Traunstein / Berchtesgadener Land. [… weiterlesen]

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Landratskandidat Siegfried Walch und die Windkraft

Samstag, 15. März 2014 18:04

Im Chiemgau Wochenblatt erschien am 26. Februar 2014 der Bericht „Kandidaten auf dem Prüfstand“. Rainer Schenk schrieb dazu einen Leserbrief, der dort jedoch (bis jetzt) nicht abgedruckt wurde. Gradraus veröffentlicht den Text an dieser Stelle.

Nachdem der Kandidat Siegfried Walch bei der Landratskandidaten-Podiumsdiskussion (siehe den Bericht über die Veranstaltung http://gradraus.de/grdrswp/?p=11612)  auf meine Frage zum Windkraftpotential im Landkreis Traunstein nur ausweichend antwortete, möchte ich kurz auf das riesige, bisher leider noch ungenutzte Potential eingehen. Meine konkrete Frage lautete. „Wissen Sie wieviel Strom mit durchschnittlich nur einem Windrad pro Gemeinde, im Landkreis Traunstein erzeugt werden kann?“ Hier die Auflösung: Bei 35 Gemeinden sind das rund 150 Millionen umwelt- und klimafreundliche Kilowattstunden. Denn ein modernes Windrad mit etwa 135 Meter Nabenhöhe liefert Jahr für Jahr, bei unseren Windverhältnissen, etwa vier bis fünf Millionen kWh Windstrom. Diese 150 Millionen kWh entsprechen ungefähr einem Viertel des gesamten Strombedarfes unseres Landkreises. Würde man sämtliche möglichen Windkraftstandorte nutzen, so könnte sogar, rein rechnerisch der gesamte benötigte Strom mit der Kraft des Windes produziert werden. Das soll natürlich nicht angestrebt werden und will auch niemand, es soll aber das enorme Potential aufzeigen.

Ohne die dezentrale Windkraftnutzung im Binnenland, auch bei uns an Ort und Stelle, kann und wird die Energiewende nicht gelingen! Windstrom direkt bei uns erzeugt ist sicher, sauber, klimafreundlich, muss nicht weit transportiert werden und vor allem ist es die preiswerteste Stromerzeugung die es derzeit gibt. Windstrom und Solarstrom aus der Region sind das beste Mittel gegen weiter steigende Strompreise! Zusammen mit dem Bau von Windrädern muss aber auch das Verteilernetz entsprechend verstärkt sowie Speicher gebaut werden. Dies ist heute bereits möglich, ist kostengünstiger und geht schneller als riesige Stromautobahnen zu bauen und damit teuren offshore-Windstrom und/oder schmutzigen Braunkohlestrom von Nord nach Süd zu transportieren. Und das Wichtigste, Windstrom aus dem eigenen Landkreis ist klimafreundlich und erzeugt keinen radioaktiven Müll. Bewahrt also unsere Lebensgrundlagen und somit letztendlich auch unsere Heimat. Hält man sich das vor Augen, so kann man, bei einem Windrad pro Gemeinde, auch nicht von Landschaftsverschandlung sprechen.

Sollte Siegfried Walch Landrat werden, so bleibt zu hoffen, dass er seiner Aussage „ich stehe zur Windkraft“ Taten folgen lässt. Dass die Signale aus München, von der bayerischen Staatsregierung, momentan contra Windenergie sind, dürfte kein Hindernis sein. Denn wie wir alle wissen, wird sich vermutlich bereits nach der Wahl Horst Seehofer wiedermal drehen wie das Fähnchen im Wind, darauf ist Verlass. Das gewaltige Windkraftpotential im schönen Landkreis Traunstein nicht zu nutzen, kann und darf sich niemand länger leisten. Gerade auch um die Schönheit des Landkreises zu erhalten und zu bewahren. Dafür brauchen wir einen ökologisch weitblickenden und ganz besonders ökologisch handelnden Landrat.

Dr. Rainer Schenk
Angererstr. 4
83278 Traunstein

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Wir laden Sie auf! Gemeinden im Achental setzen auf sanften Tourismus und bauen ein Netz an Ladestationen für E-Mobilität auf

Sonntag, 22. September 2013 16:30

Wir laden Sie aufAchental. Dieses Jahr wurde der Grundstein für die Elektromobilität im Achental durch den Gesamtvorstand des Ökomodells Achental gelegt. Der Ausbau der E-Mobilität soll durch das Ökomodell Achental e.V. stärker forciert und in Zusammenarbeit mit den Gaststätten, Verbänden und Gemeinden ein breites Angebot an Elektro-Ladestationen zum Aufladen von Elektro-Fahrrädern und Elektroautos im Achental geschaffen werden. [… weiterlesen]

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Was in unseren Ställen stattfindet, ist nicht mehr hinnehmbar

Mittwoch, 7. August 2013 12:05

Foto MLT

Foto MLT

Marie-Luise Thierauf aus Freilassing war die Gewinnerin der Online-Debatte zum Mitgliederentscheid über die Schwerpunkte des Bundestagswahlprogramms von Bündnis 90/Die Grünen. Aus diesem Anlass hat sie am 8. Juni 2013 in Berlin eine Rede für den Programmpunkt Die Massentierhaltung beenden – ein neues Tierschutzgesetz für artgerechte Tierhaltung” gehalten. Wir dokumentieren im Folgenden die (leicht überarbeitete) Rede, weil die Gedanken, die Marie-Luise Thierauf darin äußert, es unserer Meinung nach verdient haben, über Partei und Parteitage hinaus Beachtung und Verbreitung zu finden.

 

Liebe Freundinnen und Freunde,

ich werde circa acht Minuten reden. Warum ich das sage, darauf komme ich am Schluss noch mal zurück.

Mein Name ist Marie-Luise Thierauf, ich komme aus dem Berchtesgadener Land und engagiere mich in Sachen Tierschutz.  [… weiterlesen]

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Die Kuh ist nicht das Klima-Problem –
auf die Form der Tierhaltung kommt es an

Freitag, 22. März 2013 8:07

Agrarwirtschaft und Verbraucher müssen sich ändern

Von links: Gertraud Gafus, Dr. Anita Idel und Dr. Lucia Jochner-Freitag. Foto: Alois Albrecht

Teisendorf.  Bei Klimaschützern hat die Kuh einen schlechten Ruf. Ein zu großer Beitrag zum Klimakiller Methangas wird ihr zugeschrieben. Dass Rinder und alle Wiederkäuer Methangas emittieren bestreitet auch Dr. Anita Idel nicht, aber sie sieht das ein wenig differenzierter. Zu einseitig sei der Blick auf das von Rindern kommende Methan, meint sie. Der Beitrag der Tiere zum Klimawandel sollte ganzheitlich betrachtet werden, statt wie in Reklamen, in denen die Kuh als so klimafeindlich wie ein 200 PS Auto, oder zumindest ein Kleinwagen dargestellt wird. Ihre These, dass das völlig an der Wahrheit vorbeigeht legte die Mitautorin des Weltagrarberichts und Autorin des Buches „Die Kuh ist kein Klimakiller“ neulich in Teisendorf dar. [… weiterlesen]

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„Bürgerenergie Traunsteiner Land e.G.“gegründet
Landkreisbürger wollen mit Genossenschaft
Energiewende aktiv zum Erfolg bringen

Freitag, 8. März 2013 20:19

OLYMPUS DIGITAL CAMERASchon seit einigen Jahren spielen sie mit dem Gedanken, und jetzt, fast pünktlich zum zweiten Jahrestag der Katastrophe von Fukushima, war es so weit: Eine Gruppe von knapp 20 Bürgerinnen und Bürgern aus dem ganzen Landkreis Traunstein gründete in Siegsdorf die Genossenschaft „Bürgerenergie Traunsteiner Land e.G.“. [… weiterlesen]

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Flughafen Salzburg: Bayerische Staatsregierung hält eine Änderung des Vertrags zwischen Deutschland und Österreich für nicht zielführend

Freitag, 4. Januar 2013 13:00

Der 40 Jahre alte deutsch- österreichische Staatsvertrag zum Flughafen Salzburg bedarf dringend einer Überarbeitung, meint der Schutzverband Rupertiwinkel.  Die lärmgeplagten Bürgerinnen und Bürger verweisen dazu auf den Entwurf des deutsch- schweizerischen Staatsvertrags zum Flughafen Zürich (>>> hier klicken) Die Staatsregierung hingegen hält die Forderung, den 1974 ratifizierten Staatsvertrag zum Flughafen Salzburg zu ändern, um die Lärmbelastung auf bayerischer Seite zu reduzieren, für wenig aussichtsreich. Einer Änderung des Staatsvertrags müssten beide Parteien – die Bundesrepublik Deutschland und die Republik Österreich – zustimmen. Nach Auffassung der Staatsregierung könne aber nicht damit gerechnet werden, dass sich Österreich mit einer Deckelung der Flugbewegungen einverstanden erklärt; auf vertraglicher Ebene sei daher nicht mit einer Verbesserung zu rechnen. Was soll nun also passieren und was tut die Bayerische Staatsregierung? [… weiterlesen]

Thema: ! Aktuell !, Bayerischer Landtag, Bürgerinitiativen, Klima, Umweltbewusstsein, Verkehr | Kommentare (0) | Autor:

Hier finden Sie kommunalpolitische Nachrichten aus den Landkreis-Gemeinden, Ankündigungen, Tagesordnungspunkte, Berichte von Gemeinderatssitzungen und ähnliches …

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LK TS für Flyout