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Bad Reichenhall: Bürger wehren sich mit Sammelpetition gegen Ansiedlung eines Müllentsorgers im Kurbezirk

Samstag, 19. Mai 2012 11:12

Die Abfallentsorgungsfirma MSP will von Bayerisch Gmain nach Bad Reichenhall Marzoll übersiedeln, um dort eine wesentlich größere Anlage zu errichten. Das Landratsamt Berchtesgadener Land erteilte dafür jetzt die immissionsschutzrechtliche Genehmigung. Der Antragsteller habe einen Rechtsanspruch auf Genehmigung, heißt es in einer Pressemitteilung des Landratsamtes. Der Umschlag von 84.000 Tonnen Abfall pro Jahr, davon über 1000 Tonnen gefährliche Abfälle – bei vielen Bürgern stoßen die Pläne auf Unverständnis und Widerstand. Die Vorsitzende der Bürgeraktion „Das bessere Müllkonzept in Bayern“ Waltraud Galaske aus Fürth zeigte sich überrascht, wie eine Kurstadt, die auf Atemwegserkrankungen spezialisiert ist, eine solche Anlage zulassen kann: Bekanntermaßen könnten in solchen Anlagen relativ leicht Brände mit unkontrollierten Emissionen entstehen. Vergleichbare Anlagen, beispielsweise in Nürnberg, seien daher im Hafengebiet, fernab von jeder Wohnbebauung angesiedelt. Der örtliche Verein „Lebenswertes Bad Reichenhall“ >>>  hat Unterschriften gesammelt und eine Sammelpetition an den Bayerischen Landtag initiiert, um gegen die Ansiedlung zu protestieren. Der Vorsitzende der Bürgerinitiative Manfred Hofmeister konnte vermelden, dass sich der Umweltausschuss des Landtages sich mit dem Thema befassen wird. Hier sein Bericht über die aktuelle Entwicklung. [... weiterlesen]

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Odeln (Güllen) bei Regenwetter – na und ?

Mittwoch, 16. Mai 2012 18:30

Odeln bei Regen am Ortsrand von Waging

Waging. Gestern, am Dienstag  Abend fiel auch in Waging mäßiger Regen, wie überall in der Gegend um den Waginger See. Heute wird es weiter regnen. Das kündigt der Online-Wetterbericht an. Ein Bauer in Hanglage am Ortsrand von Waging odelt am Abend, als es schon kräftig geregnet hat und schon wieder regnet. Ist ja gut, wird sich der Betrachter denken, wenn es regnet, riecht die Gülle nicht so stark, denn schließlich befindet sich die geodelte Wiese am Rand des Luftkurortes Waging. Auch die Grasnarbe ist dankbar, dass sich die scharfe Brühe rasch verdünnt und wegen der Hanglage durch den Regen abgeschwemmt wird. Der darunter liegende Bach nimmt einen Teil der Gülle  in kürzester Zeit auf und lädt alles im großen Absetzbecken ab. Gemeint ist der Waginger See. Das weitere ist bekannt: Eutrophierter See. Geschätzt fließen jedes Jahr 16 Tonnen Phosphat, 80 Prozent davon gelöst, [... weiterlesen]

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„Bürgerallianz Grenzenlos“ im neu gegründeten Bundesnetzwerk „Verkehr mit Sinn“

Samstag, 12. Mai 2012 9:36

Siegsdorf / Fridolfing / Trostberg / Würzburg. Am Wochenende wurde in Würzburg das Bundesnetzwerk „Verkehr mit Sinn“ gegründet. Rund 200 Bürgerinitiativen und Verbände aus ganz Deutschland schlossen sich zusammen, um mehr Gehör für eine neue Verkehrsgestaltung zu erlangen, in der der Mensch und die Umwelt im Vordergrund stehen.

Auch das Netzwerk „Bürgerallianz Grenzenlos“, in dem Bürgerinitiativen und Verbände aus Südostbayern und den angrenzenden österreichischen Bundesländern vertreten sind, hat sich diesem Bundesnetzwerk angeschlossen. [... weiterlesen]

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Bienensterben: Protest gegen Wiederzulassung von Bienengift im Maisanbau

Freitag, 11. Mai 2012 13:12

Ohne Bienen keine Früchte

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit hat für Bayern vom 16. März bis 13. Juli 2012 die Verwendung von Santana „ausnahmsweise“ zugelassen. Das Mittel dient zur Bekämpfung von Maisschädlingen wie den Drahtwurm. Bei dem zugrunde liegenden Wirkstoff Clothianidin handelt es sich um ein Nervengift, ein sogenanntes Neonikotinoid, das nicht nur für Tiere, sondern auch für Menschen gefährlich werden kann. Die hochgiftige Substanz ist nachweislich ein „Bienenkiller“. Die Biene gehört durch ihre Bestäubungstätigkeit zu den wichtigsten Nutztieren. In Bayern haben die Imker nach dem Winter etwa die Hälfte ihrer Bienenvölker verloren. Verschwinden die Bienen von der Erde, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben, soll Albert Einstein gesagt haben. [... weiterlesen]

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Unterschiedliche Ergebnisse bei der Verkehrszählung zum Kirchholztunnel in Bad Reichenhall

Mittwoch, 9. Mai 2012 21:10

Private Messung an der B 21

In Bad Reichenhall soll eine Ortsumfahrung, der Kirchholz- und Stadtbergtunnel gebaut werden. Als Ziele dieser Maßnahme werden angegeben, das Stadtgebiet von Reichenhall vom Verkehr und den damit verbundenen Lärm- und Schadstoffemissionen zu befreien und die B 20/ B 21 vom Schwerverkehr zu entlasten. 2011 wurde das Planfeststellungsverfahren eingeleitet – doch die Bürger fühlen sich übergangen. Gegen das Vorhaben hat sich deshalb eine Bürgerinitative, die IG Kirchholztunnel formiert (www.kirchholztunnel.de ). Die Interessengemeinschaft hält dies für ein wirtschaftlich und ökologisch höchst fragwürdiges Projekt. Sie kritisiert die mangelhafte Informationspolitik – die Steuerzahler müssen zahlen, erhalten aber nur unzureichende Informationen und werden an der Entscheidung, ob der Tunnel gebaut werden soll, nicht beteiligt. Nach Meinung der Bürgerinitiative löst der Tunnel keines der bestehenden Probleme, sondern schafft vielmehr neue. Beispiel: Aus dem geplanten 15 Meter hohen Abluftkamin im Kirchholz würden täglich 1 Million Kubikmeter Abluft entweichen, die Abgase würden zu fast 100 Prozent ungefiltert und flächendeckend über Bad Reichenhall, Bayerisch Gmain, Großgmain, Marzoll und die angrenzenden Gemeinden verteilt.  Am 8. Mai 2012 hat die IG Kirchholztunnel eine eigene Verkehrszählung auch an der B 21 auf Höhe Saalachsee durchgeführt.  Ergebnis: Für den geplanten Kirchholztunnel in Bad Reichenhall (geschätzte  Kosten  170 Millionen) weichen die aktuellen Zahlen von der offiziellen Verkehrszählung um bis zu 30 Prozent ab.  Der Sprecher der Bürgerinitiative, Peter Renoth, dankt allen Ehrenamtlichen für ihren Einsatz bei der sehr aufwendigen Zählung. Auch aus dem Bund Naturschutz hatten sich mehrere Freiwillige dafür gemeldet, um das Personal zu vervollständigen. 

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Alternative für “Geiz ist geil” ist der Faire Handel

Freitag, 4. Mai 2012 10:24

Je billiger desto besser – Je mehr desto …. was bitte?

Die Werbung zielt überwiegend darauf ab, dem Konsumenten mit Billigangeboten und Schnäppchen zum Konsumieren anzuregen. Je billiger das Angebot, um so mehr freut sich der werbungsgeleitete Mensch, dass er für sich etwas gewonnen hat. An die Folgen dieser Billig-Produktion wird dabei nicht gedacht. Und genau das sollte sich ändern.

Fair nachdenken  - dann kaufen

Würden immer mehr Menschen beim Kaufen darüber nachdenken, unter welchen  Umständen eine Ware hergestellt [... weiterlesen]

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Windenergie und Speicher im Chiemgau

Freitag, 4. Mai 2012 1:38

Ein Bericht über Vorträge zur Energiewende am 24.4.12 im Pfaubräu in Trostberg.

Es besteht offensichtlich ein großer Informationsbedarf bei Windkraft und Speichermöglichkeiten. So war der Nebenraum im Pfaubräu Trostberg zum Bersten besetzt als Dipl.Ing Wolfgang Braun von Green City Energy AG pünktlich um 20 Uhr seine Ausführungen mit der Geschichte der Windräder begann. Windkraft ist eine der ältesten Naturgewalten die mit Segeln oder Windmühlen von den Menschen genutzt wurde. Um in einen zuverlässigen [... weiterlesen]

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Windkraft in Nußdorf – ein Vorbild für Transparenz und Bürgernähe

Donnerstag, 26. April 2012 23:13

Der Gemeinderat von Nußdorf hat beschlossen, eine Fläche zum Bau von Windkraftanlagen auszuweisen. Die Gemeinde und interessierte Bürger können als Genossenschaft selber Energie erzeugen und so die Erträge in der Gemeinde behalten. Dazu folgender Artikel:

Neben Waging haben auch bereits die Gemeinden Teisendorf, Chieming und Petting öffentlich und gleich im Anfangsstadium über das Vorabverfahren des regionalen Planungsverbandes zur Suche nach geeigneten Standorten zur Windkraftnutzung informiert. So soll es sein, das nenne ich offen, ehrlich, transparent und bürgernah. Jeder Bürger kann zum Beispiel in Waging die Karte, in der Gebiete, die möglicherweise infrage kämen, einsehen. Die Gemeinde Chieming [... weiterlesen]

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Energie-Aktionstag in Waging führte praktische Anwendungen vor

Samstag, 21. April 2012 1:27

Nur 1,20 Euro auf 100 Km, Anschaffung ca 13500 Euro © H.Eder

Waging am See. Einen interessanten und unterhaltsamen Einblick in die Möglichkeiten solarer Energie haben die Besucher des Energie-Aktionstags am Samstag in Waging bekommen. Die engagierten Vertreter einzelner Solartechnik-Sparten – wie E-Bikes, Elektroautos, Solarkocher, Energiesparpumpen – stießen bei ihren Vorführungen und Präsentationen auf großes Interesse beim Publikum, das sich nebenbei auf dem Bauernmarkt bei Kaffee und Kuchen stärken konnte.

Großes Sparpotential bei alten Heizungspumpen [... weiterlesen]

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Unterschiedliche Auffassung zur Größe und Standort einer neuen Turnhalle in Waging — Informationsveranstaltung am Montag, 23.4.12

Montag, 16. April 2012 14:30

Waging. In der Auseinandersetzung über die Größe und den Standort einer neuen Turnhalle in Waging als Ersatz für die in die Jahre gekommene alte einfache  Turnhalle haben sich die Fronten offenbar verhärtet. Während die CSU-Fraktion sich im Wesentlichen gleich für eine  2 ½ -fache Turnhalle außerhalb des Schulgeländes hinter dem Kreisverkehr ausspricht mit erheblich mehr Flächenverbrauch, die ÖDP für eine 1 ½ -fache Turnhalle am alten Standort bei der Schule plädiert, tendieren die Grünen für eine neue Einfach-Turnhalle am alten Standort, die im Prinzip schon um 120 Quadratmeter größer wäre als die alte. Unterschiedliche Meinungen sind aus den Reihen der Freien Wähler zu hören [... weiterlesen]

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